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Turnier in Stukenbrock
07.10.2000
Nach den vielen Feierlichkeiten war es mal wieder an der Zeit ein Turnier zu spielen. Durch Frank kamen wir an dieses Ereignis, der seine Manager Fähigkeiten damit unter beweis stellte. An diesem Turniertag wollten wir nach längerer Zeit mal wieder zeigen das wir noch was drauf hatten und die Ausgangssituation sah gar nicht mal schlecht aus. Personell waren wir ebenfalls gut gerüstet, da neben Matthias, Pfeil und Michael auch Thomas dabei war. Thomas streifte zum ersten mal an diesem Tag das MADDOGS – Trikot über und wir erwarteten uns von ihm mehr Durchsetzungsvermögen im Sturm und die nötigen Tore. Wir waren also alle guter Dinge und erhofften uns eine gute Rolle bei diesem Turnier zu spielen. Als Unterstützung waren Annika, Carmen und Katja, Wünnis Freundin mit dabei.
1. Spiel: MADDOGS – TUS Storchen 0:2 Tore: Fehlanzeige
Spielbericht: Das erste Spiel verloren wir eigentlich sehr unglücklich, da wir auch gute Chancen zu Toren hatten. Außerdem war der Gegner nicht sonderlich stark, jedoch hatten wir gewisse Abstimmungsprobleme auf dem Feld. Der erste Gegentreffer fiel sehr früh und war leider ein Abwehrschnitzer von André, der danach hart mit seiner gezeigten Leistung haderte. Frank hatte danach eine gute Möglichkeit indem er sich in einen Querpass schmiss, jedoch ging der Ball nur an das Außennetz. In dieser Situation hat er aber das beste daraus gemacht. Auch Thomas hatte durch einen Fernschuss eine gute Chance, doch der Ball ging knapp am Kasten vorbei. Sein Sturmkollege Christian Pfeil hatte ebenfalls eine gute Torchance auf dem Fuß, aber es sollte halt nicht sein. Kurz vor Schluss bekamen wir dann noch den Todesstoß mit dem zweiten Tor versetzt, nachdem es in unserer Abwehr zu Abstimmungsproblemen kam.
2. Spiel: MADDOGS – Baumheide 2:1 Tore: Wünnerke Wünnerke
Spielbericht: Endlich lief mal etwas ansehnliches Zusammen und so gelang uns auf anhieb der erste Sieg. Wünni, unser Neuzugang zeigte in diesem Spiel das man auch ohne großen Aufwand entscheidende Tore erzielen kann. Er stellte sich einfach vorne rein und dann schlug er zu. Bestes Beispiel war das erste Tor von ihm. Nachdem Frank einen Tempogegenstoß einleitete und den Ball zu Pfeil passte, zog dieser den Ball scharf vor das gegnerische Tor wo Wünni nur noch den Fuß hinhalten musste. Und auch den zweiten Treffer besorgte er in alter Torjägermanier. Der Gegentreffer sah ein bisschen blöd aus, da Klösi einen Ball leicht unterschätzte und über ihn hinweg flog und dann einschlug. Doch da wollen wir Klösi mal keinen Vorwurf machen, weil das ein total krummes Ding war. Wir hatten dann weiterhin noch gute Chancen, z.B. durch Dirk der freistehend genau in die Arme des Schlussmannes schoss, doch zum Glück reichte unsere Leistung zum Sieg.
3. Spiel: MADDOGS – TUS Windflöte 0:0 Tore: Fehlanzeige
Spielbericht: Die gegnerische Mannschaft bestand tatsächlich nur aus Flöten, die keinen Plan vom Fußball hatten. Die spielten zwar nicht schlecht, doch sie beschwerten sich bei jeder Grätsche und jedem Trikotzupfer (..die alten Memmen!!). Unsere Chancen in dem Spiel wurden folgendermaßen aufgeteilt. Wünni traf mit einer Ecke das Lattenkreuz und auch Frank kam nach einer Ecke von Wünni zum Torschuss, doch beide Aktionen wurden nicht mit einem Treffer belohnt. In der letzten Minute setzte Dirk dann auch mal zu einem Torschuss an, der rechts unten eingeschlagen wäre wenn es da nicht einen guten Flötenkeeper gegeben hätte. So mussten wir uns mit einem Punkt zufrieden geben.
4. Spiel: MADDOGS – TV Holsten Zinn 0:1 Tore: Fehlanzeige
Spielbericht: Und schon wieder bestand der Gegner aus Asis, die bei jeder Kleinigkeit gleich anfingen rumzumemmen. Einer von denen sah aus wie ein Marathonläufer, weil er mit einem roten Sonnencape rumlief. Unsere dicken Möglichkeiten wurden von Wünni und Matthias vergeben, weil der Keeper beide male gut hielt. So kam es nach vergebenen Chancen zu einem Angriff des Gegners, der natürlich sofort zu einem Torerfolg führte. Danach versuchten wir alles um noch den Ausgleich zu erzielen, doch es reichte nicht. Eine ebenfalls gute Chance vergab André nachdem er einen Doppelpass mit Dirk spielte, der ihn in ein gutes Schussfeld brachte. Doch leider wurde es kein Treffer. Also verloren wir das Spiel mit 0:1 und waren so langsam sehr geladen und enttäuscht über den Turnierverlauf.
5. Spiel: MADDOGS – TUS Oerlinghausen 1:5 Tor: Fleiter
Spielbericht: Wir ließen uns einfach abschlachten ohne große Gegenwehr zu leisten, was eindeutig unsere fehlende Kampfbereitschaft zeigte. Die Tore fielen wie am Fließband und wir ließen Klösi im Kasten ganz alleine. Nach einer weile bekam man so eine Wut das sowieso nichts mehr zusammenlaufen konnte. Am meisten ärgerten wir uns über die lockere Art des Gegners, der so die schönsten Tore erzielte. Eines war sogar mit der Hacke (...da hätten sich viele ein Messer in der Hand gewünscht). Auch in den Zweikämpfen sahen wir sehr alt aus, z.B. wurde Dirk so düpiert nachdem er einem Gegner den Ball abnehmen wollte, das ihm jemand den Knoten aus den Beinen machen musste. Sogar der Schiri hatte seinen Spaß. Eine 100% ige hatte Dirk, als er frei auf den Torwart zulief und alle Zeit der Welt hatte schob er den Ball am Tor vorbei. Den Schlusspunkt setzten wir nachdem Matthias und André sich den Ball vor dem gegnerischem Tor zuschoben und André dann eiskalt versenkte. So ging das wohl peinlichste Spiel unserer Geschichte zu Ende.
Gesamtfazit:
Viel positives gab es absolut nicht zu schreiben, obwohl Thomas in seinem ersten Turnier sofort zwei Tore erzielte war dies nur nebensächlich. Unsere Abwehr war eine absolute Katastrophe und nicht der gewohnte Rückhalt. Zudem kamen anscheinend noch gewisse Probleme sich zu motivieren, da wir kontinuierlich abbauten, bis zu dem Punkt den man als grottenschlecht bezeichnen würde. So kann und darf man sich einfach nicht bei einem Turnier präsentieren. Besonders das letzte Spiel wird immer eines der schwächsten Spiele, wenn nicht sogar das Schwächste, in unserer Geschichte sein. Solch eine zerfahrene Darbietung ohne den Willen alles zu geben darf es nicht mehr geben. Genug der Kritik, die außer Klösi jedes Mannschaftsmitglied ansprechen soll. Das Turnier war schon etwas merkwürdig, da wir gegen Mannschaften spielten die bei Grätschen schon fast anfingen zu weinen und so wurden wir zum Gesprächsthema Nummer eins an diesem Tag. Wer ein wenig Ahnung hat von Fußball sollte faire Grätschen akzeptieren, wenn nicht sollte er lieber Basketball spielen. Ebenfalls sehr merkwürdig war die Organisation, da wir uns schon mal mit Mannschaften auf dem Feld standen gegen die wir noch gar nicht spielen sollten und außerdem irgendein Opa rumlief der seltsame Anweisungen gab. Also gab es ein ziemliches Chaos das einen reibungslosen Ablauf nicht zuließ. Als Gast kam auch noch Marc, der Verrückte vorbei, der ganz in der Nähe wohnt und auch er konnte sich davon überzeugen welch einen schwarzen Tag wir erwischt hatten.
Beim nächsten Turnier müssen wir uns wieder auf unsere alten stärken besinnen, damit wir eine durchgehend gute Leistung abgeben können. Auch die Einstellung sollte noch einmal von jedem einzelnen selber überprüft werden.
Turnier in Lippling
19.08.2000
Auch in diesem Jahr spielten wir dieses großartige Turnier welches jedes Jahr stattfindet und schon fest in unserem Terminkalender vermerkt wurde. Nur mussten wir dieses mal auf einige wichtige Leute verzichten. Zum einen fehlte Matthias aus beruflichen Gründen, was für unser spielerisches Potential nicht besonders förderlich sein konnte. Außerdem mussten wir auf Captain André verzichten, der es vorzog sich das VFL – Spiel gegen den FC Bayern München anzusehen. Also fuhr er wieder einmal in sein geliebtes Ruhrstadion um sich eine verdiente Niederlage seines Clubs anzusehen. Ob es das wert war, sich so ein Turnier mit den MADDOGS entgehen zu lassen. Auf jeden Fall hatten wir durch den Ausfall ein Problem, da die komplette Fleiterabwehr ausfiel. Also mussten wir in der Abwehr ein wenig umdisponieren. So wurde Frank, unser Allrounder, zum neuen Abwehrchef und träger der Kapitänsbinde. Zusätzlich wurde die Verteidigung mit Michael bereichert, der außerdem noch sein erstes Turnier für uns spielte. Michael ist ein guter Freund von Pfeil, und außerdem voll heiß auf Fußballspielen, da war er bei uns natürlich genau an der richtigen Adresse. Diese Abwehr mit Frank und Michael spielte also in einer noch nie dagewesenen Formation. Um das ganze System noch etwas kompakter zu gestalten wurde je nach Spielsituation Pascal oder Dirk in die Abwehr zurückgezogen. Damit genug zu dem veränderten System, welches sich Coach Kersting wahrscheinlich nach wochenlangen Videostudien internationaler Spiele abgeschaut hatte. Zu unserer moralischen Unterstützung hatten wir unseren Fanclub in Person von Annika und Carmen dabei, die (wie immer) wie total verrückte Groupies am Spielfeldrand standen.
Unser Kader bestand sogar aus neun Leuten, bei keinem anderen Turnier hatten wir bisher mehr Leute dabei. Man muss jedoch erwähnen das mit Thomas Schubert, dem Bruder von Michael, ein Notnagel auf dem Platz stand, der einsprang weil wir unsere konditionellen Probleme doch nicht ganz verbergen konnten. Außerdem spielte David nur ein Spiel, da er nicht eher zu diesem Turnier erscheinen konnte.
1. Spiel: MADDOGS – Klausheider Sportclub 0:0 Tore: Fehlanzeige
Spielbericht: Im ersten Spiel mit veränderter Abwehr hielten wir zu unserem Erstaunen ein Null zu Null, indem wir gar nicht mal schlecht spielten. Doch wie es bei uns nun mal so ist hatten wir kein Glück beim Abschluss. Doch dies Spiel machte uns Mut für die kommenden Aufgaben bei diesem Turnier.
2. Spiel: MADDOGS – Krombacher 11 0:1 Tore: Fehlanzeige
Spielbericht: In diesem Spiel erhielten wir einen Satz Oimeltrikots, da unser Gegner genau die gleichen geilen Trikots wie wir hatten. So spielten wir mit historischen Baumwolltrikots in denen wir aussahen wie ein Rudel Würstchen. Mit diesen hellblauen Wundertrikots hielten wir lange das 0:0, doch wir bekamen natürlich wieder durch unsere individuellen Fehler ein dummes Gegentor.
3. Spiel: MADDOGS – Extremmadura 4:1 Tore: Pfeil Wiedemann Witsken M. Schubert
Spielbericht: Endlich zeigten wir unsere ganze Stärke, indem wir spielerisch überzeugten und dazu noch die entscheidenden Tore erzielten. Der erste Treffer gelang Pfeil (...der war auch längst fällig) nachdem es ein großes Gestochere im Strafraum gab. Als nächster trug sich Dirk in die Torschützenliste ein, indem er nach schöner Vorarbeit von Pfeil nur noch den Fuß hinhalten musste. Auch Witsken traf mal wieder in alter Torjägermanier aus ganz spitzen Winkel. Zum Glück denn in der Mitte standen zwei MADDOGS ganz frei. Den Schlusspunkt setzte Michael indem er alleine auf den Torwart zulief und eiskalt verwandelte. Vorausgegangen war ein schöner und zudem tödlicher Pass für den Gegner von Christian Pfeil. Da konnte man sofort sehen das die beiden ihre Laufwege sehr gut kennen. So machte Michael zur Freude der Mannschaft sofort sein erstes Tor im ersten Turnier für uns.
4. Spiel: MADDOGS – HG Delbrück 0:1 Tore: Fehlanzeige
Spielbericht: Das Spiel war mit Abstand das ärgerlichste an das ich mich erinnern kann. Wir spielten ganz starken und selbstbewussten Fußball der uns zu einigen guten Chancen kommen ließ. Eine ganz dicke Möglichkeit hatte Pfeil, als er nach einer Ecke den Ball direkt abnahm und ihn an die Latte wuchtete. Wir spielten die meiste Zeit nur auf das Tor des Gegners und entwickelten so einen großen Druck. Die nächste gute Chance hatte Dirk als er nach einer hoch geschlagenen Flanke noch so eben an den Ball kam. Leider ging er knapp über das linke Lattenkreuz. Wir hatten auch weiterhin noch hochkarätige Dinger auf dem Fuß, doch irgendwie wollte der Fußballgott nicht das wir das Spiel gewannen. So kassierten wir durch einen groben Abwehrschnitzer noch das 0:1 und verloren total unverdient.
5. Spiel: MADDOGS – Young Boys Oesterwiehe 1:0 Tor: Pfeil
Spielbericht: Dieses Spiel war eine absolute taktische Meisterleistung unserer Mannschaft. Wir machten ziemlich früh das Tor durch Pfeil und besonnen uns danach auf unsere Abwehr. Wir ließen den Gegner kommen und fuhren dann noch ein Paar Entlastungsangriffe. Besonders Frank zeigte in der Abwehr durch geschicktes dirigieren und guter Zweikampfwerte das er an diesem Turniertag unverzichtbar war. Durch diese kompakte Leistung der gesamten Mannschaft ermauerten wir uns diesen hochverdienten Sieg gegen die Oesterwieher. Zu keinem Zeitpunkt hatte man das Gefühl das wir noch einen Treffer hinnehmen müssten. Und das will bei uns schon was heißen.
6. Spiel: MADDOGS – FC Video OWL 0:1 Tore: Fehlanzeige
Spielbericht: Gegen Video OWL lief dann absolut gar nichts mehr. Wir spielten zwar wiederum ganz gut, doch das gegnerische Tor schien wie vernagelt. Jeder versuchte sich einmal mit diversen Fernschüssen, doch alle konnte der Gegner entschärfen. Zudem gab es noch große Abstimmungsprobleme im Angriff. Da wurde die Stimmung immer gereizter, weil in manchen Situationen der besser postierte absichtlich, oder auch nicht, übersehen wurde. Besonders Pfeil hatte da so seine Probleme und er war auch nicht der Einzige. Wir waren klar überlegen doch wir verbauten uns selber unsere Chancen. Der Gegentreffer fiel dann natürlich durch einen Konter. Video OWL hatte nämlich einen schnellen und technisch guten Stürmer, der durch einen langen Pass in Szene gesetzt wurde. Da kam Frank nicht hinterher, der in der Situation der Gegenspieler war. Doch den Mann hätte kaum einer aus unserem Team stoppen können. Aber da hatten wir ja noch unseren Klösi der aus seinem Tor herausgestürmt kam um den frei auf sich zu laufenden Gegner nieder zu strecken. Es war zwar keine Absicht aber er traf nur noch den Fuß des Angreifers und verursachte dadurch einen klaren Siebenmeter der sicher verwandelt wurde. Als Nachschlag gab es dann auch noch eine gelbe Karte vom Schiri und eine Disziplinarstrafe von den MADDOGS in Höhe von 5,- DM. Der Gegnerische Stürmer konnte jedenfalls nicht weiter spielen da er sich etwas ernster verletzte.
Gesamtfazit:
Eigentlich gar kein schlechtes Turnier von uns, wenn man überlegt das die Fleiterbande gefehlt hat. Lobende Worte gibt es auch zu verteilen da Pfeil`s Torknoten endlich geplatzt war. Auch Michael spielte in seinem ersten Turnier ganz ordentlich für uns. Die Abwehr war an diesem Turniertag absolut sicher. Wir kassierten nur vier Gegentreffer in sechs Spielen und nie mehr als ein Tor pro Spiel. Das lag größtenteils an der guten Leistung von Frank der die Abwehr gut zusammenhielt. Wenn dann doch mal ein Angreifer durchkam war Klösi zur Stelle, der auch eine ganz starke Leistung zeigte. Jedoch war nicht alles rosarot an diesem Tag, da es zu größeren Meinungsverschiedenheiten zwischen Witsken und einem Großteil der Mannschaft kam. Seine eigensinnige Spielweise wurde hart kritisiert, da der besser postierte doch sehr oft übersehen wurde. Nachdem Dirk ihn dann im letzten Spiel auch noch aufforderte mal raus zu gehen, da auch noch andere Leute in unserer Mannschaft spielen wollten, war er anscheinend sehr gekränkt. Es wurde also der einstimmige Entschluss gefasst das sich unsere Wege trennen sollten, da auch Witsken keine Lust mehr hatte. Schade eigentlich das man mit so einem starken Spieler keine vernünftige Basis mehr finden konnte, doch wenn man nicht mit sich reden lassen will. Trotzdem war er der erfolgreichste Angreifer durch seine gute Torquote was unseren Respekt verdient. Auch wenn sich das für manche Leute ein bisschen blöd anhört möchte ich mich für seine zumeist guten Leistungen bedanken. Zum Abschluss des Tages wurde am Abend noch unser alljährliches Vereinsfest veranstaltet auf das wir uns trotz allem sehr freuten.
Turnier in Marienfeld
29.07.2000
Am 29. Juli
traten wir in Marienfeld zu einem Turnier an, bei dem wir uns eigentlich nicht
viel ausgerechnet hatten. Denn am Vortag gab es richtig was zu feiern und zwar
den Geburtstag unserer Fanclubmitglieder, Annika und Carmen die jugendliche 17
Jahre alt
1. Spiel: MADDOGS – Der Spanier 0:0 Tore: Fehlanzeige
Spielbericht: Nachdem das flaue Gefühl im Magen langsam wich spielten wir sogar ansehnlichen Fußball. Wir waren teilweise so überlegen, dass ein Tor förmlich in der Luft lag. Doch beste Einschussmöglichkeiten wurden durch Pfeil und Witsken kläglich vergeben. Aber zu Beginn des Turniers war ein Unentschieden gar nicht mal schlecht.
2. Spiel: MADDOGS – Schlieckmann 0:3 Tore: Fehlanzeige
Spielbericht: Gegen den späteren Turniersieger hatten wir einen schweren Stand. Die Gegner spielten einen sehr ansehnlichen Fußball der besonders durch das schöne Kurzpassspiel bestach. Somit mussten wir uns auf das Verteidigen besinnen, da es uns kaum möglich war das Spiel selber zu gestalten. So kam es dann auch das der Gegner immer wieder gefährliche Chancen hatte, die später auch zu Gegentoren führten. In dem Spiel hatten wir uns trotzdem nichts vorzuwerfen, da wir alle unser Möglichstes gaben.
3. Spiel: MADDOGS – Die Alte Garde 0:0 Tore: Fehlanzeige
Spielbericht: Gegen die Alte Garde ging unser System (...falls wir das überhaupt haben) eigentlich ganz gut auf. Wir standen hinten sicher und konnten in unseren Reihen das Spiel selber aufbauen. Dadurch ergaben sich für uns auch gute Tormöglichkeiten. Nur so langsam wurde das unheimlich, da wir wiederum gute Chancen in Hülle und Fülle vergaben und das teilweise sehr kläglich. Im Mittelpunkt standen da unsere Stürmer Witsken und Pfeil die entweder den Torwart freistehend nicht überwinden konnten, oder durch Nichtberücksichtigung des besser postierten wichtige Punkte verspielten.
4. Spiel: MADDOGS – SW Marienfeld 3:0 Tore: Wiedemann Witsken Witsken
Spielbericht: Endlich verlief für uns ein Spiel absolut planmäßig, da wir hinten mit der Fleiterabwehr super standen und der Torbann endlich gebrochen wurde. Der Fuxx schlug mit seinem ersten Torschuss zu, nachdem er über die rechte Seite kam und aus ziemlich spitzen Winkel einfach abzog. Der Jubel war natürlich groß und Dirk zeigte dem mitgereisten Fanclub die Körperbemalung des Vorabends. Diese Aktion war abgesprochen und musste nach einem Torerfolg auch eingelöst werden. Danach lief es wie am Schnürchen und wir erspielten uns weitere gute Möglichkeiten gegen die Gastgeber. Der nächste der sich in die Torschützenliste eintrug war Witsken der nach schönem Alleingang den zweiten Treffer besorgte. Da uns der Gegner nicht besonders gefährlich wurde konnten wir uns weiterhin auf das Tore schießen besinnen. Genau dies tat dann Witsken, der wieder seine Schnelligkeit ausnutzte und den dritten Treffer für uns erzielte. Jedoch hätte das Ergebnis noch höher ausfallen können da Christian Pfeil wieder ganz dicke Dinger auf dem Fuß hatte. Also hätten wir ihn am heutigen Tag auch „Chancentot“ nennen können. Aber wir gewannen das Spiel immerhin verdient mit 3:0 und durch dieses Ergebnis hatten wir durch einen Sieg im letzten Spiel sogar die Chance auf einen Pokal.
5. Spiel: MADDOGS – SWM Alte Herren 2:1 Tore: Witsken Witsken
Spielbericht:
Gesamtfazit:
Kaum zu
glauben das wir bei diesem Turnier, welches offiziell B&M Zerspanungstechnik-Cup
hieß einen Pokal mit nach Hause trugen. Natürlich stand auch unser Fanclub an
der Außenlinie, der genau so ungläubig, jedoch sehr euphorisch (...glaube ich)
auf diesen Gewinn reagierte. Und das nachdem am Vortag bis zum frühen Morgen
gefeiert wurde. Vielleicht sollten wir das öfter mal so machen. Wir waren
jedenfalls überglücklich da uns so ein Erfolg nicht alle Tage passierte.
Wahrscheinlich war das noch das große Selbstbewusstsein das wir uns beim eigenen
Turnier geholt hatten. Einen besonders großen Anteil an diesem Pokalgewinn hatte
natürlich Witsken, der ganze vier Tore erzielte. Dafür stand Pfeil an diesem Tag
ein bisschen neben sich, denn er hätte locker zehn Tore bei
Zechcup in Bokel
22.06.2000
Turnier in Hövelriege
05.06.2000
Bei diesem Turnier, bei dem wir eigentlich mit einer Topbesetzung angetreten waren erfuhren wir was es bedeutet absolut keine Chance zu haben. Obwohl unsere personelle Situation besser nicht hätte sein können. Unter anderem hatten wir Goalgetter Witsken, Matthias und „Blacky“ Rothe wieder dabei, die alle gut vor den Ball treten können. Aber wahrscheinlich waren wir einfach zu siegessicher nachdem wir beim letzten Turnier gar nicht schlecht waren. Doch nun zum Spielgeschehen, damit ich diesen armseligen Bericht schnell abschließen kann.
1. Spiel: MADDOGS – Veltinsjäger 0:1 Tore: Fehlanzeige
Spielbericht: Diese Niederlage war absolut unnötig, da wir auf gar keinen Fall schlechter waren als der Gegner. Die dickste Chance versiebte Daniel, der in der Situation zur tragischen Figur wurde. Er schaffte es nämlich über den Ball zu stolpern, als er frei auf das Tor zulief. Außerdem erzielte Daniel auch noch ein Eigentor was einen absolut kuriosen Werdegang hatte. Nachdem Klösi einen schwachen Torschuss eines Gegners einfach planlos mit dem Fuß nach vorne weg spielte gab es ein riesiges Gestochere im Strafraum bei dem Frank an den Ball kam und diesen rausschlagen wollte, jedoch traf er mit dem eigentlichen Befreiungsschlag Daniels Oberschenkel, durch den der Ball in das Tor gelang. Also ein absolutes MADDOGS – Spiel .
2. Spiel: MADDOGS – Holter Regel Amateure 0:2 Tore: Fehlanzeige
Spielbericht: Dieser Gegner war uns absolut überlegen, so das wir nicht eine echte Torchance hatten. Trotzdem war ein 0:0 drin, da wir uns bis eine Minute vor Schluss dieses Ergebnis ermauerten. Aber wie immer fingen wir uns dann das erste Tor. Anschließend mussten wir hinten aufmachen um den Ausgleichstreffer zu erzielen, jedoch fingen wir uns dadurch den Entscheidenden zweiten Gegentreffer.
3. Spiel: MADDOGS – Crocodile House 0:4 Tore: Fehlanzeige
Spielbericht: Und schon wieder gab es nichts zu lachen, weil auch dieser Gegner einfach eine Nummer zu groß war. Dazu kam dann noch das Crocodile House eine bessere Torausbeute hatte, was uns total auf den Sack ging. Tja, null Chancen für uns und vier Tore für den Gegner, ohne irgendwelche Lichtblicke.
4. Spiel: MADDOGS – Mohnkicker Salzkotten 0:2 Tore: Fehlanzeige
Spielbericht: Eigentlich waren die Mohnkicker nicht stärker als wir, aber irgendwie brachten wir auch in diesem Spiel nicht viel zustande. Unsere schlechte Leistung zog sich wie ein roter Faden durch alle Spiele und so verloren wir auch dieses Spiel sang und klanglos.
Gesamtfazit:
Bei diesem Fazit muss ich mich selbst am meisten kritisieren, da ich nach dem zweiten Spiel so weit war das ich mich schon umgezogen hatte und aufgeben wollte. Mir gingen die ganze Spielweise und besonders die blöden Gegentore besonders auf die Nerven. Doch zum Glück entschloss ich mich doch noch weiter zuspielen, nachdem mir klar wurde das ich meine Mannschaft nicht im Stich lassen darf. Also Jungs, Entschuldigung für diese scheiß Aktion. Außer diesem Vorfall konnte man eigentlich nur feststellen das gar nichts lief, was man besonders in der Offensive deutlich sehen konnte. Dies lag aber auch daran das Witsken stark angeschlagen war und somit in seinem eigentlichen Können sehr eingeschränkt wurde. Zum Glück verhinderte die Abwehr in manchen Situationen höhere Niederlagen.
Hallenturnier in Langenberg
05. und 11.03.2000
Erst am
05.03.2000 hatten wir die Möglichkeit unser spielerisches Können (naja) dem
neuem Jahrtausend zu präsentieren. Damit wir in diesem Jahr erfolgreicher sein
würden hatten wir wie immer jede Woche hart trainiert. Das heißt das wir
eigentlich nichts verändert hatten, aber vielleicht ist uns durch die teilweise
miserablen Leistungen des vergangenen Jahres bewusst geworden das wir in den noch
folgenden Spieljahren einfach eine bessere und vor allem konstantere Leistung
abliefern müssen. Aber genug mit der Kritik. An diesem fünften März des neuen
Jahrtausends ging es erst mal darum die Vorrunde dieses alljährlichen
1. Spiel: MADDOGS – Hopi Böcke 2 2:2 Tore: Witsken Witsken
Spielbericht: Das Spiel fing sehr schnell und abwechslungsreich an. Wir hatten schon früh eine gute Gelegenheit durch Witsken, der den Ball an den Pfosten wuchtete. Doch es war nur noch eine Frage der Zeit bis das erste Tor fallen würde. Als erstes traf der Neuzugang Witsken nachdem er seine Schnelligkeit ausspielen konnte. Im Laufe des Spiels schienen wir uns einfach zu sicher zu sein das Spiel über die Runden zu bringen, doch wie immer machten wir auch in diesem Spiel blöde Fehler. Leider verschuldete David den Gegentreffer, aber wir wollten uns noch nicht geschlagen geben und dadurch entstand in den letzten Minuten noch ein offener Schlagabtausch. Zu unserem Pech kassierten wir durch das zerfahrene Spiel 10 Sekunden vor Schluss das 1:2, was uns natürlich an den Rande der Verzweiflung trieb. Doch zum Glück gelang Witsken durch einen genialen Schachzug der Ausgleich, indem er mit dem Anstoß den Ball von der Mittellinie aus wuchtig im Tor unterbrachte. Das war knapp, den der Ball schlug genau mit der Schluss-Sirene ein.
2. Spiel: MADDOGS – BTV Langenberg 3:1 Tore: Wiedemann Weber Fleiter
Spielbericht: Dies war seit langem mal wieder ein schönes Spiel. Wir waren über die ganze Spieldauer die spielbestimmende Mannschaft und dies zeigten wir durch unsere perfekt herausgespielten Tore. Als erstes traf Dirk nach Vorarbeit von Witsken. Dann durfte auch der Webster mal wieder ran nachdem Daniel ihm den Ball schön auflegte. Und dann geschah das Unglaubliche, denn unser Zerstörer und Abwehrchef traf nach einer Witskenecke als dritter das Tor und machte somit den Endstand perfekt. Das Gegentor wollen wir bei einem so makellosen Spiel natürlich nicht beschreiben, es war glaube ich sowieso ein scheiß Tor. Nach diesem Spiel kam in unseren Reihen eine unglaubliche Euphorie auf, denn wir träumten mittlerweile von dem Einzug in die Finalrunde am nächsten Wochenende.
3. Spiel: MADDOGS – Los Viagras 7:0 Tore: Witsken (4x) Wiedemann Rothe Weber
Spielbericht:
Was für ein wahnsinns Spiel. 7:0
!!! unglaublich, das wir das mal erleben durften. Langsam hebten wir ab nach
zwei Siegen in zwei Spielen. Aber der Gegner war vielleicht grottenschlecht, da
hätte selbst Viagra nichts mehr bewegt. Das waren alles alte Säcke die noch
nicht einmal Fußball spielen konnten, und dies wahrscheinlich auch nicht in
ihrer frühsten Jugend beherrschten. Aber nun zum Spiel indem wir soviel Tore
schossen wie sonst höchstens in vier Turnieren zusammen.
Geasmtfazit (Vorrunde):
Kaum zu glauben das ich mal ein Fazit schreiben muss indem ich nur Lob verteilen brauche und indem noch alles drin ist, da wir in der nächsten Woche sogar eine Chance (...jedenfalls eine kleine) auf den Turniersieg hatten. Dann fangen wir mal mit dem Vollstrecker an, ich meine natürlich Witsken. Also gut festhalten, er hat es nämlich geschafft in den drei spielen ganze sechs Tore zu erzielen, nicht schlecht. Sogar Frank und Dirk trafen für ihre Verhältnisse gar nicht mal schlecht, denn für beide gab es jeweils zweimal etwas zu jubeln. Blacky Rothe traf auch noch bei seinem Einstandsturnier für uns, was alle natürlich sehr freute und zugleich stutzig macht wie man mit solch einem Bauchumfang noch so eine Leistung zeigen kann. Gleiches gilt übrigens auch für David, bis auf das Tor. Unsere Abwehr, in Person von André stand auch sehr gut, sogar so gut das André sich im letzten Spiel ein Liegestuhl hätte zulegen können. Ansonsten freuten wir uns alle auf die kommende Woche, in der es darum ging den Turniersieger auszuspielen.
Die Endrunde:
Zu diesem
Ereignis gab es leider einen wichtigen Ausfall, da Witsken irgendeinen komischen
scheiß mit Pferden machen musste. Dafür zogen wir uns aber zwei neue, alte
4. Spiel: MADDOGS – 11 Taxi – Freunde 2:0 Tore: Wiedemann Pröger
Spielbericht: Das fing ja gleich wieder gut an. Wir spielten die ganze Zeit sehr überlegenen und auch schönen Fußball, was uns selber doch sehr wunderte. Also gingen wir dann auch erwartungsgemäß mit 1:0 in Führung durch einen Treffer von Dirk, der den Torwart umspielte und dann zum Glück aus spitzen Winkel noch das Tor traf. Vor lauter Emotionen streifte der Fuxx sich dann das Trikot vom Leib und schockte mit dieser Aktion das ganze Publikum, doch das war ihm scheißegal. Als nächstes gab es einen historischen Treffer für die MADDOGS, es war das 2:0 für uns, eigentlich nichts ungewöhnliches doch wir trauten unseren Augen kaum wer dieses Tor erzielte. Es war „König David“ unser Athlet der mit einem wuchtigen Schuss den entscheidenden zweiten Treffer setzte. So langsam wurde es unheimlich, jetzt gewannen wir auch noch das dritte Spiel in Folge und sogar eigentlich torungefährliche Leute wie David machten auch noch die entscheidenden Tore.
5. Spiel: MADDOGS – Bistro Mastholte 0:2 Tore: Fehlanzeige
Spielbericht: Eigentlich hätten wir nach den bisherigen Spielen nur so vor Selbstvertrauen strotzen müssen, doch irgendwie kam das ganz anders. Wir spielten in dieser Partie wieder einen eigenartigen Fußball und so kam es auch das wir sang und klanglos mit 2:0 bezwungen wurden, ohne das wir viel dagegen zu setzen hatten.
6. Spiel: MADDOGS – Schnaath Gang Club 0:1 Tore: Fehlanzeige
Spielbericht:
Unser Gegner hatte den mit Abstand
beschissensten Namen den ich seit langem gehört hatte und genau so scheiße waren
auch die Leute die bei denen spielten. Nun zum Spiel indem wir uns bemühten
einen ansehnlichen Spielaufbau auf den Hallenboden zu bringen.
7. Spiel: MADDOGS – Spieler, die die Welt nicht braucht 0:2 Tore: Fehlanzeige
Spielbericht: In dem letzten Spiel für uns rissen wir dann auch keine Bäume mehr aus, nachdem auch noch Matthias das letzte Spiel aus terminlichen Gründen nicht mehr bestreiten konnte. Immerhin spielten wir auch noch gegen den Vorjahressieger, der einen echt coolen Namen trägt. (...warum sind wir eigentlich nicht auf solch einen Namen gekommen). Das Spielgeschehen von unserer Seite sah dann auch nicht mehr so toll aus und somit verloren wir auch dieses Spiel ohne große Gegenwehr mit 0:2, was uns nach einem insgesamt sehr schönen Turnier aber wenig kratzte.
Gesamtfazit (Endrunde):
Ja Ja, die Endrunde war wohl noch eine Nummer zu groß für uns, aber es war trotzdem eines der schönsten Turniere seit langem . Nicht zu vergessen das wir uns auch noch eine Kiste Pils erspielten, einen unserer größten Erfolge (...kaum zu glauben). Ansonsten war natürlich das erste Spiel an diesem Turniertag das beste, nicht nur weil wir da mal gewonnen haben sondern auch weil „der König“ seinen ersten Treffer für uns erzielte. Außerdem muss ich mich noch ein bisschen über die Penner von der Schnaath Gang Club (...man ist das ein beschissener Name!!) aufregen, die doch wirklich nichts anderes konnten als eine brutale Spielweise an den Tag zu legen. Solche möchtegern Fußballer haben wohl nicht ganz den Sinn von Hobbyturnieren verstanden. Beim nächsten mal sollte man diese Assis erst gar nicht einladen. Dat musste mal sein.
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