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Ostdeutsche Fanclub-Hallenmeisterschaften in Leipzig

 

08.11.- 10.11.2002

 

 

 

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Die Zugfahrt

 

Alles begann an einem gewissen Freitag, den 08.11 auf dem Bahnhof in Gütersloh. Unsere Mannschaft and gegen 13:30 Uhr zusammen, um ein völlig verrücktes Wochenende miteinander zu verbringen. Dies gelang einigen auch schon bei der Begrüßung, indem schon mal ordentlich Pils verkippt wurde (Klösi, der alte Wemser!). Nach dieser Erfrischung ging es Schlag auf  Schlag. Taschen auf, Pils an den Kopp und lass gehen Kapelle. Noch schnell ein Foto von unserer Mannschaft im Normalzustand (Danke liebe DB-Frau!) und ab in unseren Zug nach Leipzig.

 

Im Zug wurde uns dann schnell klar das dies kein Sonderzug nur für uns war, sondern auch noch andere Leute mitfahren wollten (...so ein Mist!). Aber egal! Wir setzten uns alle zusammen, auch wenn dies ein wenig schwer wurde. Doch mit ein wenig Überzeugungsvermögen wurde der ein oder andere Platz frei. Aussage Frank: Wir werden nachher noch ein wenig asozial! Dies zog ziemlich gut und mit Sportopas unwiderstehlichem Lächeln wurde dann Platz geschaffen. Von da an ging es uns dann richtig gut und Andre`s Provianttasche wurde ordentlich in Anspruch genommen. Nach einer Stunde machten wir dann schon die ersten Verluste. Freddy darf sich seitdem zwar „Freddy-Ganze Stunde“ nennen, doch ich glaube das interessierte ihn zu diesem Zeitpunkt sehr wenig. Aber immerhin, der erste Erfolg war zu verzeichnen.

 

Ein wenig Durchsetzungsvermögen brauchten wir auch bei unserer Musik, die zu unserer Überraschung nicht allen Zuggästen gefiel. Der Schaffner ließ sich nicht durch Alk bestechen, obwohl er mehrmals aufgefordert wurde sich doch endlich zu setzten und mitzuzechen, doch diese Beamten sind schon komische Leute. Also versuchten wir langsam die anderen Fahrgäste für unsere Mission zu begeistern. Wobei es einige Leute nicht mehr nötig hatten. Schönen Gruß an Kalle, den alten Kölner, der es geschafft hat eine Pulle Korn auf seiner Fahrt zu trinken. Das war eine spitzen Leistung. Darauf schmiss Henning sich sofort an einen Matrosen rann, der ihm sogar seine Mütze für eine weile lieh. Der arme Marine-Kerl hatte jedenfalls für einige Zeit gut zu tun. Bessere Unterhaltung konnte er jedenfalls kaum bekommen. Dieser Mann, Melchiot hieß er, hatte schon seine Wirkung auf Henning. Lag bestimmt an der Uniform...

 

Nachdem wir dann auch schon ein wenig rockten und einige kranke Typen doch tatsächlich aus unserer Böngmaschine (Schlauchtrinken) tranken waren wir verloren. Es wurde ausgelassen gefeiert und mittlerweile hatten wir auch eine Schaffnerin, die von Hipsle und Thomas gründlich inspeziert wurde. Leider wollte sie nicht ihre Unterwäsche tauschen...

Aber das hielt uns nicht davon ab in totale Partyekstase überzugehen. „Grün, Gelbe MADDOGS-Invasion“ hallte es durch den Zug und irgendwie störte sich jetzt niemand mehr an uns. Schöne Grüße gehen auch noch an Stefan, den stillen Reisenden, der auf einigen Fotos zu sehen ist wie er mit uns feiert. Unsere Longdrinks lockerten ihn doch gewaltig auf. Übrigens noch mal schönen Dank an Andre`, der die ganze Zeit unsere Mobile Longdrinkbar betreute.

 

Als wir endlich in Leipzig ankamen gehörten einige eigentlich schon ins Bett. Doch das störte nicht. Zwar brauchte Henning ein wenig Unterstützung beim Hose zumachen und gehen, aber ansonsten war er topfit. Kaum zu glauben wie tief man doch eine Treppe runterfallen kann ohne sich etwas zu tun. Auf jeden Fall ging es dann zielstrebig durch diesen riesigen Bahnhof durch um zu den Taxen zu gelangen. Da kam wieder Henning ins Spiel. Er schrammte seinen Ghetto-Blaster doch ein wenig ungeschickt an einem Taxi vorbei und verpasste ihm so ein interessantes Muster. Irgendwie fand der Taxifahrer dies gar nicht so gut, jedoch hatte er ein einsehen, da Henning doch einige Kooridinationsprobleme hatte. So kamen wir dann endlich unverletzt zum Merseburger Hof. Dort wurden wir auch sogleich von unseren Gütersloher Freunden vom FCG-Freundeskreis begrüßt.

 

 

Die Flur – Party

 

Nachdem wir uns ein wenig frisch gemacht hatten ging unsere Party auch schon weiter. Die Massiven Töne erklangen und es wurde weiter gerockt. Zwischendurch wurde noch die Auslosung zum anstehenden Turnier verfolgt, welches eigentlich zur Nebensache verkam. Auf jeden Fall sollten wir ein echtes Derby spielen, da der FCG-Freundeskreis in unsere Gruppe gelost wurde. Wenn das mal nicht Zufall war! Leider viel der Saal im Hotel ein wenig klein aus, so das wir unsere Party hauptsächlich auf die Flure verlagerten. Dies tat dem ganzen aber keinen Abbruch, da wir auch dort Vollgas gaben. Musik gab die Mörder- Anlage von Thomas genug her und so ging es gut ab.

 

Zu fortgeschrittener Stunde standen wir tatsächlich immer noch, nur hatten die meisten nicht mehr ganz viel an. Dies hatte damit zu tun, dass Thomas nicht mehr in sein Zimmer konnte und nur seine Boxershort an hatte. So konnten wir ja nicht mit ihm los gehen. Also entschlossen sich Frank und Dirk dazu ebenfalls ihre Klamotten auszuziehen. Was sollten wir denn sonst machen. Nach und nach kamen dann immer mehr Leute hinzu und das Ganze artete zu einer richtigen Unterwäsche-Party aus. Der Spassfaktor befand sich jedenfalls auf dem Höchststand. Als dann auch noch Leute von anderen Mannschaften vorbei kamen und total blank zogen war diese kranke Aktion perfekt. So was gibt es einfach nicht.... 

 

Bis 0:00 Uhr hielten wir schließlich erstaunlich gut durch, so das wir Andre` noch ordentlich zum Geburtstag gratulieren konnten. Er bekam ein kleines Ständchen, den besten Whisky und einen Gutschein von der Mannschaft. Danach bekam er natürlich noch ein Ständchen, welches sich doch einige Zeit hinzog und danach ging das wilde rocken weiter. Irgendwann  war dann auch der Arsch ab und die Party löste sich auf. Jedoch hatten wir einige Textilverluste zu verbuchen, wie sich am nächsten Tag herausstellen sollte.

 

 

 

Das Turnier

 

Am nächsten morgen ging dann der verdammte Wecker um 07:30 Uhr, da wir irgendwann gegen 9:00 Uhr abgeholt wurden. Da waren wir ganz schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen. Wo war ich eigentlich gestern? war wohl eine der harmlosesten Fragen die man sich stellen musste. Ebenfalls ein spitzen Zitat von Freddy: „Ich fühle mich unwohl!“. Nachdem wir wussten wo wir waren ging es dann endlich mal zum Bus, der auf uns wartete.

 

Zum Glück konnten wir noch schnell ein bisschen Proviant einstecken bevor der Bus abfuhr. Jetzt sahen wir auch endlich mal ein wenig von Leipzig, obwohl dies nicht unbedingt ein schöner Anblick war. Nach einer Viertelstunde in diesem heißen und stickigen Bus waren wir endlich an der Halle. Die Halle war auf  jeden Fall vom feinsten, trotz der Orientierungsprobleme die uns ein wenig zu Schaffen machten. Nachdem wir umgezogen waren wurden erst einmal alle spieltauglichen Leute ausfindig gemacht. Es waren jedenfalls genug und so gingen wir dann in die Spiele.
 

 

Unsere Mannschaft:     Tobias Klösener

                                      Thomas Schubert

                                      Freddy Dierks

                                      Andre` Fleiter

                                      Sebastian Hiebing

                                      Henning Strothkamp

                                      Pascal Mewing

                                      Andy Rötter

                                      Dirk Wiedemann

 

Turnierinfo:      Die Spielzeit betrug 8 Min. und gespielt wurde mit 5 Feldspielern und einem Torwart.

 

 

1. Spiel:      MADDOGS – Freizeitsport Sachsen                  1:0

                        Tor:   Wiedemann

 

2. Spiel:      MADDOGS – Brandkanne                                  0:1

 

 

3. Spiel:      MADDOGS – Croatia                                          0:1

 

 

4. Spiel:      MADDOGS – Babelsberg 2                                 0:1

 

 

5. Spiel:      MADDOGS – Stahl Nord West                           1:2

                         Tor:   Schubert

 

6. Spiel:      MADDOGS – FCG Freundeskreis                      2:1

                        Tore: Hiebing (2x)

 

7. Spiel:      MADDOGS – Grimma                                        3:0

                        Tore: Hiebing

                                  Schubert (2x)

 

8. Spiel:      MADDOGS – Werder Fans                                 0:2

 

 

Gesamtfazit:

 

Leider reichte diese fast schon unglaubliche Leistung nicht zum weiterkommen. Aber egal, so konnten wir uns wenigstens wieder auf das Wesentliche konzentrieren. Immerhin hatten wir die Gütersloher in unserem OWL-Derby geschlagen. Damit waren wir schon sehr zufrieden, auch wenn Maik Kahmen ein Tor gegen uns geschossen hatte. Wird nicht wieder vorkommen! Die Toptorjäger in unseren Reihen waren auch mal wieder die Selben. Thomas und Hipsle trafen beide je 3x ins Schwarze und ließen die Konkurrenz alt aussehen. Dirk durfte auch noch einen Treffer beisteuern, den er dann auch mit dem „Hosenjubler“ ausgiebig feierte. Hosenjubler = Sporthose ausziehen, auf den Kopf setzen und durch die Halle rennen. 

Ein dickes Ding, sorry! Ein dickes Lob muss unserem Klösi ausgesprochen werden, der wirklich super den Kasten sauber hielt. Man muss ihn ja auch mal loben, wenn er seine Sache gut macht! Ansonsten war die Leistung nach den Ereignissen des vorigen Tages wirklich in Ordnung. Sogar Henning kam zu seinen Notnageleinsätzen und auch Freddy lief auf und zeigte allen seine Terriermentalität. Zudem machten wir noch einige erstaunliche Feststellung. Wenn man eine Bockwurst bestellt, bekommt man zwei Wiener Würstchen. Das hat uns ja fast aus den Socken gehauen. Außerdem schmeckt Cola mit Asbach total scheisse, falls das irgendwen interessiert. Da war ja noch was! Immer wenn Hipsle vor einem Spiel geschlafen hat haben wir gewonnen. Naja, beim letzten Spiel hat das nicht geklappt. Man muss aber auch dazu sagen, dass die Werder Fans (unser letzter Gegner!) der spätere Turniersieger wurden. Dafür war das Ergebnis doch eigentlich in Ordnung. Also können wir schlussfolgern das wir eine echte Glanzleistung gezeigt haben, unter unseren widrigen Umständen.

 

 

Das Nachspiel

 

Wieder im Hotel angekommen stellten wir fest, dass es nichts mehr zu trinken in unseren Zimmern gab. Verdammt! Aber zum Glück gab es eine spitzen Tankstelle direkt vor dem Hotel. Die hatte sogar einen Nachtschalter. Super Sache so was. Da gibt es dann jemanden der extra für einen durch den ganzen Laden rennt um einem die Sachen zu holen. Nur sollte man das nicht zu oft machen. Spätestens nach dem dritten Mal werden die Leute dann patzig. Aber immerhin bekamen wir was zu trinken, auch wenn wir uns nicht gleich entscheiden konnten.

 

Danach zelebrierten wir wieder ein wenig in der gewohnten Umgebung. Es ist kaum zu glauben wie viel Spass man haben kann, wenn man einfach nur auf dem Flur rumsitzt und trinkt. Manche Leute holen da mal wieder den guten alten Schlauch hervor und kippen sich eine Mischung von Bier und Bacardi in den armen Magen. Unglaublich! Natürlich wurden nach einiger Zeit auch wieder ein paar Klamotten abgelegt, aber das sind sowieso immer die selben Kaputten. Übrigens lässt es sich auch prima in den Zimmern feiern, wie wir feststellen konnten. Die ein oder andere spontane Dusche kam echt gut. In Sachen Fanwerbung lagen wir auch gut im Rennen. Christian vom FCG Freundeskreis hat sich sogar einen der letzten MADDOGS Schals gekauft. Obwohl, widersprechen konnte er auch gar nicht so piepsig wie seine Stimme durch extremen Partykonsum war. Alleine das brachte immer ein Lachen ins weite Rund. „Christian sag doch auch mal was!“. Seine Freundin Julia hatte dann später auch einen Schal, den Irgendwer mal wider liegen gelassen hat. Aber Schwund gibt es ja überall. Zu ganz später Stunde waren aufgrund glaubwürdiger Berichterstatter nur noch Frank und Thomas auf den Beinen, um über irgendwelche Dinge mit irgendwelchen Leuten zu philosophieren. Kann nur hochinteressant gewesen sein! Auf jeden Fall ging auch diese Nacht irgendwann vorbei.

 

 

Die Rückfahrt

 

An diesem dunklen Morgen in Leipzig ging der scheiss Wecker mal wieder viel zu früh. Um 10:25 ging immerhin schon unser Zug in die Heimat. Dafür hatten wir wenigstens Zeit für ein ausgiebiges Frühstück. Die Verluste an diesem Morgen waren auch gleich ganz deutlich zu erkennen. Als Pascal und Paule (...vom Freundeskreis) den Saal betraten war allen klar, dass der Alkohol echt übel zuschlagen kann. Aber nach einer ordentlichen Mahlzeit ging es den meisten schon wieder richtig gut. Also wurden ein paar Taxen bestellt und es ging ab zum Bahnhof. Sportopa schaffte es doch glatt auf der gesamten Rückfahrt mehr scheisse zu labern als die ganzen Tage zuvor. Unglaublich wie viel Mist ein Erwachsener Mann so erzählen kann. Immerhin hielten uns diese Ausschweifungen in Laune, da man so langsam genau erkennen konnte, wie leer unsere Akkus doch waren. So geschah nicht mehr sonderlich viel und alle waren froh als wir gegen 17:15 Uhr wieder in Gütersloh ankamen.

 

Eines ist auf jeden Fall klar: „Lääpzisch rules!!“

 

 

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Moskito – Cup in Lippstadt

 

07.09.2002

 

 

Unser letztes Turnier auf Rasen bestritten wir auf unbekanntem Gebiet. Der Moskito – Cup fand in Lippstadt statt und dort hatten wir bisher noch nie gespielt. Das war auch nicht das einzigste was bei diesem Turnier ungewohnt für uns war. Womit wir uns erst gar nicht anfreunden konnten war der frühe Abfahrttermin. Wir mussten nämlich schon um 09:15 Uhr von Rietberg starten um passend um 10:00 Uhr zur Anmeldung in Lippstadt zu sein. Nach einem Freitag, war dies für die meisten natürlich nicht sehr einfach. Als größtes Problem sollte sich die Zusammenstellung der Mannschaft erweisen. Von Tag zu Tag schrumpfte unser Kader zusammen. Daniel Sudbrock hatte sich ja bekanntlich verletzt und kam somit leider nicht für einen Honk – Trikot Einsatz in Frage. Zudem fehlten Pfeil und der König, da beide andere Termine wahrnehmen mussten. Aber damit noch nicht genug. Andy fehlte ebenso wie Thomas, der noch seiner Arbeit nachging. Somit sah es ganz schön duster aus mit unserem Team. Ganz spontan wurde dann am Freitag Abend auf der Pinkelparty von Daniel Rothe (...unser Kugelblitz is Papa!) Sven Mahlke klar gemacht, der sich spontan bereiterklärte zu solch einer unchristlichen Zeit mitzufahren. Dafür noch mal ein Dankeschön. Sven spielt momentan in der 1. Mannschaft von Westfalia Neuenkirchen und deshalb trauten wir ihm auch zu eine wichtige Rolle zu spielen. Trotzdem sah unser Kader noch sehr schmal aus und wir liebäugelten sogar damit Henning, den alten Zecher, auf die Bank zu setzen.

 

 

Unsere Mannschaft:              Tobias Klösener

                                               Frank Weber

                                               Andre` Fleiter

                                               Sebastian Hiebing

                                               Sven Mahlke

                                               Pascal Mewing

                                               Dirk Wiedemann

 

Info zum Turnier:                  Es wurde in vier Fünfergruppen gespielt, wobei die ersten vier        

                                               jeder Gruppe in das Achtelfinale einziehen sollten.

                                               Spielzeit: 1x 12 Minuten

                                               Spieler: 1 Torwart, 5  Feldspieler

 

 

Gruppenspiele:

 

 

1. Spiel:          MADDOGS -  St. Josefs Krankenhaus Salzkotten         1:1

     

                             Tor:      Hiebing

 

 

2. Spiel:          MADDOGS – Desperados TM                                          1:0

 

                              Tor:      Eigentor

 

 

3. Spiel:          MADDOGS – FC Underground Inrath II                         1:0

 

                              Tor:      Eigentor

 

 

4. Spiel:          MADDOGS –  St. Johannes Hospital Dortmund            1:1

 

                              Tor:      Mahlke

 

 

In der Vorrunde dominierten wir ganz klar und hatten somit auch kaum Probleme in das Achtelfinale einzuziehen. Im Grunde unfassbar, dass wir doch recht guten Fussball spielten mit dieser zusammengewürfelten Truppe. Zudem mussten wir nach dem zweiten Spiel noch auf Frank verzichten. Bei ihm brach der Muskelfaserriss wieder auf und setzte ihn außer Gefecht. Also hatten wir keinen Auswechselspieler mehr zur Verfügung. Aber dafür wartete Henning von Spiel zu Spiel auf seinen Einsatz. Klarer Gewinner in der Vorrunde war Klösi, da er es diesmal schaffte nur einen einzigen Treffer zu verschulden. Dies geschah sofort im ersten Spiel, als er sich gekonnt über ein Schüsschen schmiss. Aber das gehört langsam schon zum Alltag. Die Abwehr stand auf jeden Fall sicher und war somit der Garant zum Erfolg. Vorne halfen uns die Gegner, die sich in zwei Spielen die Dinger selbst reinlegten. Somit wurde unser Defizit im Angriff optimal gelöst.

 

 

Achtelfinale:

 

 

5. Spiel:          MADDOGS – FK Colonia                                        0:2

 

                              Tore: Fehlanzeige

 

 

 

Gesamtfazit:

 

 

Es war mal wieder wie immer. Die Vorrunde meisterten wir ganz souverän, um dann in der nächsten Runde sang und klanglos auszuscheiden. Diesmal war es das Achtelfinale, welches für uns Endstation bedeutete. Zwar soll unser Gegner jetzt nicht schlecht gemacht werden, doch ist es schon verwunderlich das wir immer in den K.O. Spielen scheitern. Die Colonias waren auf jeden Fall ein starker Gegner, der uns alles abverlangte und uns zu Recht besiegte. In dieser letzten Partie für uns gab es auch noch den ersten Einsatz für „Pilsbrand“ Henning, der etwa eine Minute auf dem Platz rumirrte um keinen einzigen Ballkontakt zu verzeichnen. Das war doch ein schöner Ausklang mit einem historischen Moment.

 

 

Am Rande notiert:

 

 

Ein großes Lob muss noch an unsere „Naddel“ ausgesprochen werden, die mit zu diesem Turnier fuhr um uns zu Unterstützen. Zudem hatte Sie noch einen selbstgebackenen Apfelkuchen dabei, um uns noch zu stärken. Vielen Dank Natascha!

 

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Dieser 1. Moskito-Cup war wohl das mit Abstand betrunkenste Turnier für uns. Da passte unsere Leistung für unsere Verhältnisse schon ganz gut. Schließlich hatten wir mal wieder Henning dabei, der wohl bisher jeden reich gemacht hat der Bier verkauft. Selbst die Spieler hatten schon einiges drin. Naja, die meisten brauchten sowieso nur eine Auffrischung.

 

So war es wohl auch zu erklären das einige an diesem Tag noch ganz andere Talente bei sich entdeckten. Wir waren jedenfalls alle sehr angetan von der Tanzgruppe „CHICANE“ aus Melsungen, die diesen Turniertag doch sehr gelungen machte. Da ließen es sich Hipsle und der Webster auch nicht nehmen als Hintergrundstatisten zu agieren. Die beiden Vögel meldeten sich doch sofort als Leute gesucht wurden, die mit den Mädels auftreten sollten. Die beiden stellten sich mit sehr erotischen langen blonden Haaren (...Perücken halt!) neben den Tänzerinnen auf, um gekonnt die Hüften schwingen zu lassen (...oder so was ähnliches!). Sah schon echt geil aus! Da haben die verrückten Hunde ihrem Namen mal wieder alle Ehre gemacht.

 

 

Hipsle setzte dem Ganzen noch die Krone auf und spielte in der nächsten Partie sogar mit seinem neuen Haarschmuck. Von da an wurde er nur noch „Carlos“ gerufen, in Anlehnung an den  großen Kolumbianischen Nationalspieler Carlos Valderrama, der den Experten sicherlich ein Begriff ist. Das brachte auf jeden Fall Farbe ins Spiel und die Menge (...die süsse Tanzgruppe halt!) auf unsere Seite.

 

 

Die Playersnight im „Faust“ zu Lippstadt

 

 

Die Veranstalter dieses wirklich gelungenen Turniers ließen es sich nicht nehmen sogar eine Playersnight zu veranstalten. Natürlich zeigten wir auch dort unsere Präsenz, wie es sich für eine ordentliche Mannschaft gehört. Schließlich mussten wir ja auch unsere „Fans“ die Mädels von CHICANE besuchen. Frank und „Hipsli“ unterhielten sich in jedem Fall prächtig mit dem ein oder anderen „Zombie“ in der Hand. Auf diesem Weg noch mal schöne Grüsse an Nadine, Melli, Katta, Sarah und wie sie noch alle hießen.

 

           

 

Den ein oder anderen Prominenten sah man zu später Stunde auch noch. So begegneten wir „Habbi“ Lombardia vom FC Gütersloh und dem „Ritchie“ aus dem Radio. Welch ein Erlebnis! Es war eine gelungene Partynacht, auch wenn so einige Verluste dabei waren. So war es mit Henning`s Kampfgeist schon zu Ende, bevor es so richtig los ging (...scheiss Magen!). Außerdem verloren            wir den kompletten Inhalt unserer Geldbörsen (...wo war das Geld nur geblieben!). Ansonsten waren alle gut zufrieden und sogar Ting, der unser Fahrer war, hielt bis zum Schluss durch. Frank musste in den Kofferraum, da er unseren Riesen Pokal für den 10. Platz sonst nicht hätte befördern können. So fuhr ein Teil der Mannschaft  gegen vier (...keine Ahnung!) wieder zurück in unser schönes Rietberg. Eine kleine Schlafgemeinschaft blieb jedoch zurück, um in Klösi`s geräumigen Wagen zu nächtigen.

 

Eines ist sicher. Im nächsten Jahr kommen wir wieder!

 

 

 

 

 



 

 

 

 

Hobbyturnier des FC Westerloh

 

17.08.2002

 

 

Nach einjähriger Pause fand endlich mal wieder das Turnier in Lippling statt, welches wir bisherimmer sehr gerne gespielt hatten. Nur eine Woche nach Westerwiehe mussten wir jetzt wieder ran. Zudem wurde unsere Mannschaft wieder gehörig durcheinandergemischt. Wieder mit an Bord war Pfeil, nach leichter Verletzung, ebenso wieder dabei war Hipsle, nach einem sehr abenteuerlichen Türkei-Urlaub. Unsere Ausfallliste sah dieses mal schon sehr erschreckend aus. Neben Pascal und Frank, der sich letzte Woche einen Muskelfaserriss zuzog, sagte auch noch Thomas, völlig überraschend, kurz vor dem Turnier ab. Außerdem sollte uns der König in den ersten Spielen fehlen, der beruflich mal wieder voll eingebunden war. Aus diesen Gründen mussten wir zum ersten Mal unser „Honktrikot“, das Gastspielergewand vergeben. Nominiert zum Honk I. wurde Daniel „Dieter“ Sudbrock, der beim RW St. Vit aktiv ist und für uns vorne einiges bewegen sollte. So versuchten wir mit dieser Truppe das Beste zu geben.

 

 

Unsere Mannschaft:              Tobias Klösener

                                               Andre` Fleiter

                                               Andy Rötter

                                               Christian Pfeil

                                               Sebastian Hiebing

                                               Daniel Sudbrock

                                               David Pröger

                                               Dirk Wiedemann

 

 

1. Spiel:           MADDOGS – Freitags Team                                   1:0

                                  

                                  Tor: Pfeil

 

Spielbericht:       Das Auftaktmatch war von Anfang an hart umkämpft und verlangte uns alles ab. Zwar gab es für den Gegner so gut wie keine Möglichkeiten, jedoch taten wir uns im Abschluss ein wenig schwer. Das erlösende 1:0 machte unser Knipser vom Dienst „Pfeilemann“ und sicherte uns so einen Auftakt nach Mass. Unser „Honk“ führte sich auch gleich gut ein und hatte eine ganz dicke Chance auf dem Schlappen. Zudem zeichnete sich Klösi aus, nachdem er eine Situation erst gefährlich machte, um sie dann mit einer Glanztat zu entschärfen.

 

 

2. Spiel:           MADDOGS – Mohnkicker Salzkotten                    3:0

                                          

                                   Tore:    Pfeil

                                                Sudbrock

                                                Hiebing

 

Spielbericht:       Gegen die Mohnkicker beherrschten wir das Spielgeschehen sehr deutlich. Wir konnten unser Spiel nach belieben aufziehen. So vielen dann auch die Tore . 1:0 Pfeilemann, nach schöner Einzelleistung. 2:0 durch unseren „Honk“, der nach Zuspiel von Dirk nur noch den Fuß hinhalten mußte. Das letzte Tor erzielte „Der Türke“ Hipsle, der dem gegnerischen Schlußmann keine Chance ließ. Mit mehr Übersicht in einigen Situationen hätten wir zwar noch höher gewinnen können, aber auch so ging der Sieg hochverdient in Ordnung.

3. Spiel:           MADDOGS – Alutec                                                 3:0

                                              

                                   Tore:    Pfeil

                                                Hiebing (2x)

 

Spielbericht:       Welch ein Spiel! Der Gegner hatte auch sowas von keine Chance. Andre`, unser Abwehrchef langweilte sich und brannte mal wieder auf einen echten Zweikampf. Nur leider taten ihm die Gegner den Gefallen nicht. Die Angriffe rollten nur in eine Richtung. So war es mal wieder Pfeil der mit dem Tore schießen anfing und uns mit einem absoluten Hammertor in Führung brachte. Das Ding saß oben im rechten Eck. Anschließend stach Hipsle noch mit einem Doppelschlag zu und besiegelte so unseren dritten Sieg im dritten Spiel. So langsam wurde es mal wieder unheimlich!

 

 

4. Spiel:           MADDOGS – Vorwärts lange Theke                          6:0

 

                                  Tore:    Sudbrock (2x)

                                               Hiebing

                                               Fleiter

                                               Rötter

                                               Pfeil

 

Spielbericht:       Dieser Gegner machte seinem Namen alle Ehre und erbrachte seine Leistung an der Theke und nicht auf dem grünen Rasen. Die Jungs bezogen von uns richtig Prügel! Daniel machte in diesem Spiel seine Turniertreffer zwei und drei klar und auch Hiebing stockte seine Trefferzahl noch einmal auf. Es lief wie am Schnürchen, aber schließlich wurde uns auch nicht viel Gegenwehr entgegen gesetzt. Andre`, unser Captain, beendete seine mit Abstand längste Durststrecke, indem er nach zwei Jahren mal wieder eine Tor erzielte. Einen neun Meter versenkte er im Nachschuß, nachdem er erst den Pfosten traf. Dann war Andy an der Reihe. Heute durfte fast jeder mal. Andy drosch das Leder nach harter Hereingabe in die Maschen. Zum Abschluß machte Pfeil den Kantersieg perfekt, der uns absolut ungefährdet in das Halbfinale bringen sollte. 

 

 

5. Spiel:           MADDOGS – HG Delbrück                                      0:0

                                  

                                  Tore: Fehlanzeige

 

Spielbericht:       Gegen unsere alten Rivalen aus Delbrück, auf die wir regelmäßig bei diesem Turnier trafen, war auch diesmal kein Sieg drin. Diese Partie konnte nur unentschieden enden, da beide Seiten absolut gleichwertig waren und sich auf beiden Seiten wenige Tormöglichkeiten ergaben. Mit dem Ergebnis konnte man zufrieden sein.           

 

 

Halbfinale:

 

6. Spiel:           MADDOGS – Krombacher 11                                  0:2

 

                                   Tore: Fehlanzeige

 

Spielbericht:       Im Halbfinale lief es dann auf einmal nicht mehr so wie es noch in der Vorrunde der  Fall war. Wir dominierten mit unseren Leistungen bisher das Turnier und im entscheidenden Spiel verpassten wir den Sprung ins Finale. Durch zwei individuelle Fehler fielen die Treffer, die uns diesen hervorragenden Tag doch noch vermiesen sollten. So langsam müssen wir mal ernsthaft darüber nachdenken uns einen Psychologen anzuschaffen, der unsere Schwäche in diesen K.o. – Spielen behebt. Vielleicht ein wenig über glühende Kohlen laufen, oder ähnliches. Somit standen wir mal wieder nur im kleinen Finale.

 

 

Neunmeterschiessen um Platz 3

 

7. Spiel:           MADDOGS – Team Vahle                                        3:2

 

                                                                       0:1

                        Andre` verschießt

                                                                       Gegner verschießt

                        Dirk verschießt

                                                                       0:2

                        1:2 Hiebing

                                                                       Klösi hält

                        Daniel verschießt

                                                                       Gegner verschießt

                        2:2 Pfeil

                                                                       Gegner verschießt

                        3:2 König

 

 

Gesamtfazit:

 

Unglaublich! Wir haben diesen dritten Platz doch tatsächlich noch geholt. Dank Klösi, dem Kätzchen im Tor und dem König, der seinen entscheidenden Neunmeter in den linken Winkel drosch. Der hatte gesessen, so cool hatten wir den König selten vor dem Tor gesehen. Für diesen Erfolg bekamen wir unser erstes Preisgeld seit Bestehen. Satte 50,- Euro spülte uns dieser Sieg in die Mannschaftskasse. Spielerisch waren wir an diesem Tag erstaunlich gut darauf. Zudem kassierten wir in der Vorrunde kein einziges Gegentor, was zum einen an unserer Spielweise lag, aber natürlich auch an den Schwächen einiger Gegner. Schade nur, dass wir im entscheidenden Spiel, dem Halbfinale, wieder versagten und uns somit der ganz große Wurf verwehrt wurde.

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

Hobbyturnier des SV Germania Westerwiehe

 

09.08.2002

 

 

Zum 75 jährigen Bestehen des Westerwieher Vereins wurde ein Hobbyfussballturnier veranstaltet zu dem wir eingeladen wurden. An diesem Freitag, dem 09.08.02 gingen 8 Mannschaften an der Berkenheide an den Start um dieses Jubiläumsturnier zu gewinnen. Personell hatten wir so einige Rückschläge zu verkraften. Hipsle befand sich im Türkei – Urlaub und Pfeilemann hatte mit beschwerden im Knie zu kämpfen. Diese beiden Ausfälle galt es zu verkraften um unser Ziel zu erreichen. Wir wollten unter die besten Vier Mannschaften und somit eine Runde weiter.

 

 

Turnier am 09.08.2002 in Westerwiehe

 

 

Unsere Mannschaft:  Tobias Klösener

                                   Frank Weber

                                   Andre` Fleiter

                                   Michael Schubert

                                   Thomas Schubert

                                   Andy Rötter

                                   Pascal Mewing

                                   David Pröger

                                   Dirk Wiedemann

 

 

1. Spiel:               MADDOGS – Feuerwehr Neuenkirchen                       0:2

 

                                   Tore: Fehlanzeige

 

Spielbericht:       Unser Auftaktmatch wurde schon nach kurzer Zeit zum Albtraummatch. Nach ein paar Minuten traf Klösi schon auf seinen Meister. Horsti traf, für die Feuerwehr, nach einem langen Ball in unser Gehäuse und der Meister zeigte dem Schüler wo es lang ging. Das schockte uns sofort und wir mussten mal wieder einem Rückstand hinterher laufen. Viel zählbares brachten wir jedoch nicht zustande. Einer der wenigen Höhepunkte war der Freistoß von Dirk, der jedoch zu schwach geschossen war. Außerdem hatte Frank noch einen Pfostenknaller und Andy eine hundertprozentige. Sofort nach der Pause kassierten wir dann noch das 0:2 und somit war die Niederlage besiegelt. Leider war dieser Treffer zudem noch ein klarer Torwartfehler, da Klösi diesen Kullerball nicht richtig aufnehmen konnte.

 

2. Spiel:              MADDOGS – FC Video OWL                                             2:1

 

                                   Tore:    Weber

                                                Rötter

 

Spielbericht:       Gegen Video OWL fiel uns das Spielen schon ein wenig leichter. Unsere alten bekannten mussten jedoch auf einige Stammkräfte verzichten, was es uns ein wenig einfacher machte. Trotz dieses Nachteils ging Video OWL aber in Führung. Aber wir rissen uns zusammen und kamen zurück ins Spiel. Der Webster traf nach einem Mysteriösen Freistoß unten links in das Eck. Aber der Schiri pfiff plötzlich nach dem eigentlich regulärem Tor und zeigte zur Ecke. Das verstand keiner auf dem Platz und auch die Zuschauer sagten das es ein Tor war. Fairer Weise gaben auch unsere Gegner zu, dass der Treffer regulär war. Somit stand es 1:1 und wir spielten weiter nach Vorne. Ebenfalls spektakulär war die Entscheidung des Schiris, nachdem der König fünf Meter vor dem Tor niedergestreckt wurde. Andre` stand schon zum neun Meter bereit, doch auf einmal gab es nur Freistoß. Kaum zu glauben! Den Siegtreffer schoss dann Andy mit seinem ersten Tor für uns, nachdem Dirk sich schön durchsetzte und quer vor dem Tor herspielte.

 

 

3. Spiel:              MADDOGS – FC Höppe 2000                                             0:4

 

                                   Tore: Fehlanzeige

 

Spielbericht:       Gegen unsere Rivalen von der Höppe gab es zum Schluss nach mal richtig Prügel und wir kassierten vier Dinger. Nach dem Motto jeder Schuss ein Treffer schlug das Leder immer wieder ein. Da sahen wir nicht sehr gut aus, da nutzte selbst unsere Geheimwaffe in Person von „Sportopa“ nix. Zwar kämpften wir nicht schlecht (...für einige wohl zu hart!), aber im spielerischen haperte es dann doch gewaltig. Somit durften wir uns seit langem mal wieder nach der Vorrunde umziehen.

 

 

Gesamtfazit:

 

An diesem Tag hatten wir ganz schön zu kämpfen. Durch individuelle Fehler, die meistens vom Torwart ausgingen wurden wir für unsere gute kämpferische Leistung bestraft. Dafür das wir ohne Hipsle und Pfeil antraten sah unser Spiel aber gar nicht mal so schlecht aus. Jedoch hatten wir in der offensive so einige Probleme zu zwingenden Möglichkeiten zu kommen. Das Durchsetzungsvermögen fehlte einfach. Positiv anzumerken ist das erste Tor unseres Neuzuganges Andy, der gegen Video OWL das entscheidende Siegtor markierte. Besonders ärgerlich war unsere hohe Niederlage gegen den FC Höppe. Das musste nicht sein! Aber leider waren die meisten Torschüsse des Gegners drin, was ja nicht weiter dokumentiert werden muss. Leider ging dabei unsere Moral flöten und wir waren froh als endlich abgepfiffen wurde. In diesem letzten Spiel bekam sogar „Sportopa“ seinen ersten Einsatz als Spielgestalter. Jedoch waren seine Traumpässe für einige etwas zu schnell.

 

 

 

 



 

 

 

 

ABH Turnier in Gütersloh

 

06.07.2002

 

 

Nachdem es beim Zechcup super für uns lief stand für uns das nächste Turnier vor der Tür. Dieses mal galt es sich in Gütersloh beim ABH Turnier zu beweisen. Dieses Turnier spielten wir jetzt schon zum dritten mal und die Jahre zuvor fand es jeweils in Bielefeld statt. Zudem holten wir beide Male einen guten vierten Platz. Damit wären wir auch diesmal gut zufrieden. Unsere Truppe mußte jedoch auf David und Mima verzichten, die beide andere Termine wahrnehmen mußten. Außerdem galt es den Ausfall von Hipsle im ersten Spiel zu verkraften, da er aus beruflichen Gründen nicht zum Anpfiff schaffte. Dafür hatten wir mal wieder Thomas, das Torungeheuer dabei, der dieses Jahr bisher eine erschreckend gute Torquote vorweisen konnte. Sonderbar bei diesem Turnier war die Tatsache, dass mit sechs Feldspielern agiert werden mußte und dies auch noch 18 Minuten lang. Dies war für uns natürlich neu und somit mußten wir uns doch alle ziemlich verausgaben. Aber das war doch kein Problem für uns, bei unserer Fitneß.

 

 

Statistik zum Rasenturnier in Gütersloh am 06.07.2002

 

 

Unsere Mannschaft:     Tobias Klösener

                                      Andre` Fleiter

                                      Sebastian Hiebing

                                      Thomas Schubert

                                      Pascal Mewing

                                      Andy Rötter

                                      Christian Pfeil

                                      Frank Weber

                                      Dirk Wiedemann

 

 

1. Spiel:      MADDOGS – AA                                       1:0

 

                                   Tor:     T. Schubert

 

Spielbericht:       Zum Auftakt durften wir gegen den zusammengewürfelten Haufen von AA spielen. Das is kein Witz! Hatte glaube ich irgendwas mit dem Arbeitsamt zu tun. Auf jeden Fall bestimmten wir das Spiel. Für die gegnerischen Angreifer gab es praktisch kein durchkommen, da Frank und Andre` vorbildlich zu machten und so ziemlich jeden Zweikampf gewannen. Somit mußten wir nur noch vorne Treffen. Zwar vergaben wir beste Einschußmöglichkeiten, doch am Ende erlöste uns Thomas noch mit dem Treffer des Spiels.

 

 

2. Spiel:      MADDOGS – BAJ                                               3:0

 

                                   Tore:   Wiedemann (2x)

                                               Pfeil

 

Spielbericht:       In diesem Spiel konnten wir endlich mal wieder richtig schön aufspielen. Wir hatten jedenfalls genug Platz dafür. Die Tore ließen somit nicht lange auf sich warten. Schon fast kurios das Dirk nach fast einem halben Jahr mal wieder traf. Da ging eine riesen Durststrecke zu Ende. Er brauchte auch nur noch den Fuß hinhalten, nachdem Hipsle den Ball schön vor dem Tor herspielte. Das 2:0 machte schon wieder Dirk, der einen Freistoß an der Mauer vorbei, direkt in die linke untere Ecke schoß. Der paßte genau. Somit war unser Sieg schon besiegelt, da es heute unmöglich schien unsere Abwehrreihe zu überwinden. Den dritten Treffer markierte zum Abschluß noch Pfeil, nach gelungener Kombination. Der Sieg hätte auch wesentlich höher ausfallen müssen das wir einige Chancen nicht verwerteten, unter anderem hatte Pfeil noch die Latte getroffen.

 

 

3. Spiel:      MADDOGS – INTAL C                              1:1

 

                                   Tor:     T. Schubert

 

Spielbericht:       Diesmal hatten wir ein bisschen mehr zu kämpfen, da diese Truppe es verstand miteinander zu Spielen. Da mußten schon alle an ihre Grenzen gehen um dagegen zu halten und dies taten wir natürlich auch. Andre` ging mit guten Beispiel voraus und grätschte jeden, aber wirklich jeden, Ball ab. Dies war eine wahre Vorführung der Verteidigerkunst.        Zum Glück gelang uns in der Endphase dann noch das 1:0, welches „Schubi“ erzielte. Der Mann machte auch immer einen wech. Bis zur Schlußphase sahen wir schon wie der glückliche Sieger aus, da diese Mannschaft uns alles abverlangte. Praktisch mit dem Abpfiff kassierten wir dann noch eine totale Gurke. Ein halbes Eigentor von Klösi, nachdem er ein Schüßchen des Gegners nicht einfach aufnahm, oder in die Prärie schlug. Nein, er mußte sich so komisch in den Ball schmeißen, dass der Ball noch unter ihn hindurch rollte. Danach war die Stimmung erst mal am Boden, da jetzt im letzten Gruppenspiel noch gepunktet werden mußte.

 

 

4. Spiel:      MADDOGS – Intal A                                 2:0

 

                                   Tore:   Pfeil

                                               Hiebing

 

Spielbericht:       Im Spiel gegen den bisherigen Gruppenersten ging es dann um alles, da wir noch einen Punkt brauchten um in das Halbfinale einzuziehen. Somit beschränkten wir uns in der Anfangsphase auf unsere Defensive. Doch im Verlaufe des Spiels überraschten wir den Gegner immer wieder mit guten Spielzügen. So traf Dirk in der Anfangsphase den Pfosten, bevor Pfeilemann das ganz wichtige 1:0 für uns machte. Dies schockte den Gegner anscheinend, da wir nach der Führung einige gute Angriffe spielten und zudem in den Zweikämpfen überlegen waren. Leider nutzten wir unsere zum Teil schon hundertprozentigen Chancen nicht zu einer höheren Führung. Im späteren Verlauf des Spiels gelang uns dann endlich der erlösende zweite Treffer und somit konnte nichts mehr anbrennen. Der Gegner war auf jeden Fall gut bedient mit diesen zwei Toren, da Frank noch die Latte traf, nachdem er sich in den Ball geworfen hatte. Somit fuhren wir diesen Sieg nach Hause und wir waren sicher im Halbfinale.       

 

 

Halbfinale:

 

5. Spiel:      MADDOGS – VHS                                              0:4

 

                                   Tore:   Fehlanzeige

 

Spielbericht:       In diesem Halbfinale spielten wir auf einmal wie ausgewechselt und zeigten absolut nichts sehenswertes. Wir agierten schwach und nicht so wie in den Gruppenspielen. Jedoch mußten wir neidlos anerkennen, dass unser Gegner eine Klasse besser war. Da gab es für uns nichts zu holen und so wurden uns dann vier Dinger eingeschenkt.

 

 

Spiel um Platz 3:

 

6. Spiel:      MADDOGS – Intal A                                 0:1

 

                                   Tore:   Fehlanzeige

 

Spielbericht:       Im letzten Spiel trafen wir unseren Vorrundengegner wieder und machten ihm ein paar Geschenke. Wir spielten so langsam unter aller Sau und vergaben sogar noch beste Tormöglichkeiten, nachdem wir auf total überflüssige Weise schon früh in einen Rückstand gerieten. Klösi nahm einen Einwurf mit den Händen auf, was seit einiger Zeit anscheinend nicht mehr erlaubt ist. Dies wußten selbst einige unserer Leute nicht. So bekam der Gegner einen indirekten Freistoß der zu unserem Rückstand führte. Von da an versuchten wir mit zum teil überhasteten Angriffen das Spiel noch zu drehen, doch in dieser Situation spielten wir sehr unglücklich. So mußten wir uns am Ende geschlagen geben, da wir einfach nicht mehr die Motivation aus den Gruppenspielen hatten.

 

 

Gesamtfazit:

 

Wir hatten mal wieder einen 4. Platz errungen, dies steht für uns als Kernaussage im Vordergrund. Wenn man einen Pokal mit nach Hause nimmt und einen Großteil der Spiele klar dominiert ist das schon voll in Ordnung. Leider hatte dieser „Erfolg“ für uns auch einen kleinen faden Beigeschmack, da absolut mehr drin gewesen wäre. Nach der Vorrunde spielten wir irgendwie nicht mehr richtig mit und mußten uns so unter Wert schlagen lassen. Die Motivation und der Wille paßten nicht mehr ganz. Zwar war unser Halbfinalgegner die mit Abstand beste Mannschaft und der spätere Turniersieger, jedoch ergaben wir uns in dem Spiel fast ohne Gegenwehr. Das Spiel um den dritten Platz hätten wir auf jeden Fall gewinnen müssen, wenn man gesehen hat wie stark wir beim Spiel in der Vorrunde gegen diesen Gegner waren. Selbst „Sportopa“, der noch zum letzten Spiel „voll“ vorbeikam versuchte uns durch seine Motivationszwischenrufe wie z.B. „Der Gegner is so schlecht, die müßt ihr doch wohl schlagen!!“ aufzubauen. Irgendwie hat das zwar nicht so geklappt, aber wir wurden nachher trotzdem alle von ihm ausgiebig umarmt. Jedenfalls nahmen wir wieder einen Pokal mit nach Hause und ne Flasche Sekt (...scheiß Puffbrause!!), die wir trotz einiger Abneigungen mit Opas Hilfe schafften.

 

 

 

 



 

 

 

Hobbyturnier des RW Mastholte

 

01.06.2002

 

Passend zum Auftakt der Deutschen Nationalmannschaft bei der Fussballweltmeisterschaft in Südkorea und Japan mußten auch wir mal wieder ran. Unsere letzte Möglichkeit, unter Wettkampfbedingungen zu spielen bevor unser großes Highlight anstand. Schließlich ist für uns der Zechcup von der Bedeutung her ein ähnlich großes Ereignis, wie für ganz Fussballdeutschland die Weltmeisterschaft. Also gingen an diesem Tag zwei „große“ Mannschaften auf den grünen Rasen hinaus um sich bei der ganzen Welt (...Dorf!) Ehre und Respekt zu verschaffen. Dabei ließen wir unserer Nationalmannschaft natürlich den Vortritt. Gegen 13:00 Uhr trafen wir dann an der Sportanlage des RW Mastholte ein, um dann pünktlich um 13:30 Uhr den Anpfiff unserer Mannschaft mitzuerleben. Im Vereinsheim der Mastholter  starrten zu diesem Zeitpunkt alle Augen auf den Bildschirm um unsere Jungs genau auf die Füße zu schauen. Der schwere Gegner hieß übrigens Saudi – Arabien und sollte eigentlich nicht unterschätzt werden, doch irgendwie glaubte das niemand nach den ersten 20 Minuten so richtig. Ich könnte jetzt noch zwei Seiten voll schreiben, doch ich glaube damit wären einige Leute ein wenig überfordert. Also kommen wir mal wieder auf unsere Mannschaft zurück. Ach, fast hätte ich es vergessen! Wir haben die Saudis 8:0 vom Platz gefegt und natürlich werden wir nach dieser Leistung auch Weltmeister. Und damit gebe ich ab ins Lager der MADDOGS.

 

Auf jeden Fall waren wir nach dem Spiel unserer Nation höchst motiviert und bereit diese Leistung ebenfalls zu erbringen. Unsere Truppe war zwar bis zur letzten Minute noch nicht ganz in voller Besetzung, aber das änderte sich zum Glück noch. Die beste Nachricht aus personeller Hinsicht lieferte unser Kapitän Andre`, der nach langer Leidenszeit wieder in die Mannschaft zurückkehrte. Sein letzter Auftritt war im Dezember bei unserem sensationellen Turnier in Werl, wo ein guter 4. Platz erkämpft wurde. Dort verletzte sich „Der Kämpfer“, nachdem er unfair gelegt wurde. Diese Verletzung erwies sich als so langwierig, dass er erst jetzt wieder topfit in das spielerische Geschehen eingreifen konnte. Zudem gab es nach einen Debütanten in den Reihen der MADDOGS. Andi Rötter sprang für uns in die Bresche, da unsere personelle Situation lange ungewiß blieb. Andi, bekannt als guter Offensivspieler wurde bei unseren wöchentlichen Trainingseinheiten gesichtet und unter Vertrag genommen. Kurz vor Anpfiff erschien dann noch Schubi, der Megastar und Topgoalgetter der Hallenturniere. Dies machte uns doch gleich ein wenig lockerer. Aber leider gab es noch gravierende Ausfälle zu verschmerzen. Hipsle, der alte Wemser, turnte nämlich zeitgleich in Hannover in irgendwelchen Kneipen rum mit seiner zwoten von Westfalia Neuenkirchen, genauso wie der „schwarze Mann“, Daniel Rothe, der sicherlich sonst auch für uns gespielt hätte.

 

 

Statistik zum Rasenturnier in Mastholte am 01.06.02

 

Unsere Mannschaft:     Tobias Klösener

                                      Andre` Fleiter

                                      Frank Weber

                                      David Pröger

                                      Thomas Schubert

                                      Pascal Mewing

                                      Andreas Rötter

                                      Christian Pfeil

                                      Dirk Wiedemann

 

 

1. Spiel:      MADDOGS – FC Polska                                     2:1

 

                                   Tore:   Pfeil

                                               T. Schubert

 

Spielbericht:       Gegen diesen Gegner hatten wir endlich mal wieder richtig Platz auf dem Feld und somit nahmen wir sofort die Möglichkeit wahr das Spiel in die Hand zu nehmen. Wir gingen dann auch prompt durch Pfeilemann in Führung. So ließ es sich dann ruhig Spielen und Thomas erhöhte noch auf 2:0, nachdem er den Ball im Rutschen über die Linie drückte. Aber auch die sehr fair spielenden Polen kamen noch zu Möglichkeiten. Jedoch hinderte Klösi im Tor den Gegner auf rustikale Art und Weise daran und holte einen der Angreifer von den Beinen. Den fälligen Strafstoß verwandelten die Polen sicher und bescherte uns damit den 200. Gegentreffer, wie wir später nach intensiver Recherche in der MADDOGS Datenbank herausfanden. Trotzdem war der Auftaktsieg zu keinem Moment in Gefahr.

 

 

2. Spiel:     MADDOGS – Freitags team                                 3:1

 

                            Tore:   Pfeil (2x)

                                               T. Schubert

 

Spielbericht:       In diesem Spiel legten wir sofort stark los und gingen wieder einmal nach starker Leistung von Pfeil in Front. Unsere Abwehr stand mit Andre`, als Abwehrchef, auch wieder gewohnt sicher und somit nutzten wir unsere Vorteile noch zu zwei weiteren Toren. Thomas traf auch auf dem grünen Rasen in Serie und Pfeil machte mit dem 3:0 seinen Doppelpack perfekt. In der Schlußminute fiel dann doch noch der Ehrentreffer für unsere Gegner, aber wir nahmen schon wieder drei Punkte mit.

 

 

3. Spiel:     MADDOGS – FC Venue                                      0:1

 

                            Tore:   Fehlanzeige

 

Spielbericht:       In dieser Partie hatten wir das erste mal richtig zu kämpfen mit unseren Kontrahenten, die uns wirklich alles abverlangten. Wir hatten kaum eine richtige Torchance und hatten genug damit zu tun diese Mannschaft am Tore schießen zu hindern. Da konnte auch Klösi nach einiger Zeit wieder seine Klasse unter beweis stellen, indem er einige male sehr stark zwischen den Pfosten reagierte. Doch leider fingen wir uns noch ein blödes Ding, welches uns am Ende einen Möglichen Punktgewinn beraubte.  

 

4. Spiel:     MADDOGS – FC Video OWL                            2:1

 

                            Tore:   M. Fleiter

                                               T. Schubert

 

Spielbericht:       Somit stand für uns im letzten Vorrundenspiel ein echtes Endspiel an, indem wir auf jeden Fall gewinnen mußten. Dazu zogen wir noch eine Geheimwaffe aus dem Petto und brachten mit Matthias Fleiter einen Spieler der „Willyboys“ ins Rennen, der uns auf jeden Fall weiter helfen konnte. Matthias trug auch nicht zum ersten mal das MADDOGS Trikot, was den Kennern der Szene ja sicherlich bekannt ist. Mit ihm sah unser Spiel gleich ein wenig gefährlicher aus, da er für die nötige Torgefahr sorgen sollte, was auch gelang. Zwar ging Video OWL nach einer Zeit in Führung, doch wir blieben dran und drückten auf den Ausgleich. Da gab es einige interessante Zweikämpfe z.B. hatte es Andre` mit Patrick (...moin Patrick, alta Haudegen!!) zu tun, der es immer wieder versuchte an ihm vorbei zu gehen. Doch Andre` war heute richtig stark drauf und ließ nichts an sich vorbei ziehen. Wir kamen zudem besser ins Spiel und ließen auch prompt Tore folgen. Den Ausgleich machte der Joker Matthias nacht starker Einzelleistung und hielt uns so die Chance offen in die nächste Runde einzuziehen. Kurz vor Schluss machten wir dann unsere kleine Sensation perfekt und Thomas schoss uns in das Viertelfinale.

        

        

Viertelf.:     MADDOGS – FC Höppe 2000                            0:1

 

                            Tore:   Fehlanzeige  

 

 

Spielbericht:       Im Viertelfinale hatten wir dann wieder einige Probleme etwas nach vorne zu bewegen, da der FC Höppe sehr gut stand. Es gab also kaum gute Möglichkeiten für uns und so kam es dann auch das wir uns einen Treffer einfingen. Der Gegner hatte also ein leichtes Übergewicht und machte uns somit das Spielen schwer. Jedoch wäre mit viel Glück sicherlich auch mehr drin gewesen. Aber auch so waren wir mit unserem Auftritt bei diesem Turnier zufrieden.

 

Gesamtfazit:      

 

Nachdem unsere Nationalmannschaft vorgelegt hatte und Saudi – Arabien praktisch einstampfte versuchten wir ähnliches zu bewerkstelligen. In den ersten beiden Spielen spielten wir auch wirklich guten Fußball, was hauptsächlich damit zusammen hing, dass wir hinten mit dem zurückgekehrten Andre` wieder den nötigen Leistungsträger hatten. Zum anderen lag es aber auch an den sehr stark aufspielenden Thomas, der auch auf Rasen die Dinger weg machte. Aber auch Pfeil war gewohnt stark und machte seine Buden. Die Vorrunde schlossen wir zwar als Gruppenerster ab, jedoch schafften wir das nur durch einen Kraftakt im letzten Spiel der Vorrunde. Maßgeblichen Anteil daran hatte unter anderem Matthias Fleiter, der sich dazu bereit erklärte uns in diesem Spiel zu helfen. Dies machte er auch gleich mit seinem wichtigen Treffer zum Ausgleich gegen Video OWL. Durch den Sieg im letzten Moment zogen wir in das Viertelfinale ein und verbauten der Videotruppe das weiterkommen. Aber es kann ja zu einer Revanche beim Zechcup kommen! Leider war für uns im Viertelfinale dann auch Schluss, da wir nicht konsequent genug waren im Spiel nach vorne. Damit ging ein gutes Turnier zu Ende, welches für uns der letzte große Test vor der großen Sause war.

 

 

 



 

 

Rasenturnier in Stukenbrock

25.05.2002

 

Nachdem die Hallensaison in Langenberg abgeschlossen wurde, mussten wir zum ersten mal seit ewig langer Zeit mal wieder auf Rasen ran. Das bedeutete für uns die übliche Umstellung, mit der wir in der letzten Saison doch ein wenig zu kämpfen hatten. Wir sind halt bessere Hallenspieler. Auf jeden Fall stand unser erstes Rasenturnier in Stukenbrock an und da galt es für uns, sich dort zu beweisen. Um 13:00 Uhr brachen wir vom "Webster - Castle" auf um ein bisschen zu Kicken. Personell waren alle an Bord, bis auf die Schubert Brüder. Doch dafür hatten wir mal wieder den "schwarzen, alten Mann" reaktiviert. Ich spreche natürlich von Daniel, der nach seiner Zeit fürs Vaterland wieder zur Verfügung steht. Nach einer geschlagenen Stunde hatten wir es nach vielen Umwegen endlich geschafft am Turniergelände anzukommen. Es ist schon traurig wie schlecht einige darüber bescheid wissen, wo sie überhaupt lang gefahren sind (...ne, Klösi!!)

 

 

Statistik zum Rasenturnier in Stukenbrock am 25.05.2002

 

 

Unsere Mannschaft:     Tobias Klösener

                                      Pascal Mewing

                                      David Pröger

                                      Christian Pfeil

                                      Sebastian Hiebing

                                      Daniel Rothe

                                      Frank Weber

                                      Dirk Wiedemann

 

 

 

1. Spiel:      MADDOGS – Die Gnadenlosen                          0:2

 

                                   Tore:    Fehlanzeige

 

 

 

2. Spiel:     MADDOGS – Strothmann Kickers                     0:2

 

                                   Tore:    Fehlanzeige 

 

 

 

3. Spiel:     MADDOGS – FC Löwen                                      1:1

 

                                   Tor:   Hiebing

 

 

 

4. Spiel:     MADDOGS – Gemeindeverwaltung                   0:1

 

                                   Tore:   Fehlanzeige

 

 

 

Gesamtfazit:

 

 

Da haben wir mal wieder alles gegeben und total abgeloost. Es zog sich wie ein roter Faden durch das ganze Turnier. Wir kassierten unsere Tore eigentlich nur nach individuellen Patzern und wurden dadurch zu den Verlierern. Da waren aber auch blöde Dinger dabei (...dat kann man keinem erzählen!). Klösi unser Torwarttitan, hatte jedenfalls einige male die Hauptrolle und sah nicht besonders glücklich aus. Aber auch Pascalo schaffte es im letzten Spiel einen Einwurf direkt in den Lauf des Gegners zu werfen um somit unsere 0:1 Niederlage perfekt zu machen. Er hätte den Ball lieber direkt ins Tor werfen sollen, dann wäre auf Ecke entschieden worden. Das sollte an Kritik reichen, wir wollen es mal nicht übertreiben. Obwohl, die Bratwurst war totaler Scheiss! Torgefährlichkeit war für uns bei diesem Turnier eigentlich ein Fremdwort, da wir nur einen Treffer erzielten und den auch noch vom neun - Meter Punkt. Zudem war der Strafstoss nicht einmal berechtigt. Ansonsten traf Pfeilemann noch zwei mal den Pfosten, wobei ein Schuss sogar an den Innenpfosten ging. Das war auch eigentlich alles was es an spielerischen Höhepunkten so gab. Natürlich waren wir in den letzten beiden Spielen die klar bessere Mannschaft, nur können wir uns dafür ja auch nichts kaufen. Unterstützung war sogar auch dabei (...kaum zu glauben!). Natascha und Hennich opferten ein paar Stunden ihrer kostbaren Zeit um sich so`n mist anzuschauen. Aber dafür entschädigte sich Hennich mit zahlreichen besuchen an diversen Fressbuden.

 

 

 

 



 

 

Hallenturnier in Langenberg

22.02.2002

 

Endlich stand mal wieder unser Lieblingsturnier in Langenberg an. Darauf freuten wir uns schon seit Wochen. Zwar glich unsere Truppe mehr einer Lazarettmannschaft, doch wir wollten unser Bestes geben. Unsere Ausfälle waren jedenfalls nicht so leicht wegzustecken, wie sich später zeigte. Mit Andre`, unserem Abwehrchef und Frank viel unsere Abwehr so ziemlich flach. Zudem konnte Pfeil nur unter Schmerzen spielen, was die ganze Situation nicht einfacher machte. So mußten wir versuchen eine Abwehr aufzustellen, die es so noch nie gegeben hatte. Keine besonders gute Ausgangsposition, doch wir wollten auf jeden Fall in die Endrunde.

 

 

Statistik zum Hallenturnier in Langenberg am 22.02.2002

 

 

Unsere Mannschaft:     Tobias Klösener

                                      Pascal Mewing

                                      David Pröger

                                      Christian Pfeil

                                      Sebastian Hiebing

                                      Thomas Schubert

                                      Michael Schubert

                                      Dirk Wiedemann

 

 

1. Spiel:      MADDOGS – L.A. Cowboys                               1:2

 

                                   Tor:     Hiebing

 

 

 

2. Spiel:     MADDOGS – Langenberg Devils                        3:4

 

                                   Tore:   T. Schubert (2x)

                                               Hiebing

 

 

 

3. Spiel:     MADDOGS – Werners Thekenschlampen         3:6

 

                                   Tore:   T. Schubert (2x)

                                               Hiebing

 

 

 

Gesamtfazit:

 

Das war nichts! Aber wirklich überhaupt nichts. Unsere Mannschaft glich einem aufgescheuchtem Haufen, der den Gegner das Tore schießen sehr einfach machte. Eine Abwehr war absolut nicht zu erkennen. Es stimmte absolut nichts an diesem Tag. So ein Turnier mit zum Teil erschreckenden Leistungen möchte man am liebsten sofort vergessen. Zudem wurden noch einige Möglichkeiten kläglich vergeben und dem Gegner die Tore fast selbst aufgelegt. Außerdem mußten wir im letzten Spiel noch auf Pfeil und Michael verzichten, was die ganze Situation nicht einfacher machte. Am besten abhaken und nach vorne schauen und auf die schnelle Genesung von Andre` und Frank hoffen.

 

 

 



 

 

 

 

 

Brauhaus – Cup in Willingen

 

26.01.2002

 

 

 

Am 26.01. erwartete uns schon unser nächstes Turnier, welches in der Partymetropole Willingen stattfand. Wir ließen es uns natürlich nicht nehmen gleich ein ganzes Wochenende dort zu verbringen mit allen Spielern und unserem Fanclub. Am Freitag wurde ausgiebig und total geil gefeiert in unserem schönen Häuschen, welches ganz allein für uns gemietet wurde. Also eine optimale Vorbereitung auf ein Turnier! Nach ein paar Stündchen schlaf und einem notdürftigem Frühstück ging es für uns zur Turnierhalle, die in einem kleinem Kaff außerhalb von Willingen lag. Als wir in die Halle kamen, trauten wir unseren Augen nicht, als wir sahen wo wir dort gelandet waren. Diese Halle hatte keine Tribünen und wir mußten auf Handballtore spielen. Zudem war die Halle nicht viel größer als das Wohnzimmer in unserem Ferienhaus. Da war unsere gute Stimmung schon fast verflogen. Zum Umkleiden mußten wir dann mit der Dusche vorlieb nehmen, da eine Vielzahl von Mannschaften ebenfalls versuchte sich umzuziehen. Genervt von der gesamten Atmosphäre traten wir dann unsere Spiele an.

 

 

Statistik zum Brauhaus Cup am 26.01. in Willingen:

 

 

Unsere Mannschaft:     Tobias Klösener

                                      Frank Weber

                                      Thomas Schubert

                                      Christian Pfeil

                                      David Pröger

                                      Pascal Mewing

                                      Michael Schubert

                                      Dirk Wiedemann

 

 

1. Spiel:      MADDOGS - ?                                          1:1

 

                               Tor:     T. Schubert

 

 

 

2. Spiel:     MADDOGS – Ballermanns Dream Team  2:0

 

                                   Tore:   T. Schubert

                                               Hiebing

 

 

 

3. Spiel:     MADDOGS – Königsteam                         0:2

 

                            Tore:   Fehlanzeige

 

 

 

4. Spiel:     MADDOGS – BSC Essen                           2:0

 

                                   Tore:   T. Schubert (2x)

 

 

 

Halbfinale:

 

5. Spiel:     MADDOGS – United                                 0:1

 

                            Tore:   Fehlanzeige

 

 

Spiel um Platz 3:

 

6. Spiel:     MADDOGS – Königsteam                         5:1

 

                                   Tore:   Pfeil (3x)

                                               Hiebing

                                               Pröger

 

 

 

Gesamtfazit:

 

Soll ich ehrlich sein? Es war ein scheiß Turnier, bei dem wir auf jeden Fall nicht mehr antreten werden. Die Organisation war das Allerletzte. Es kam zu astronomischen Wartezeiten und auf Nachfrage wurden wir jedesmal vertröstet. Die Halle war einfach viel zu klein für die vielen Mannschaften. Der Schiri war ebenfalls eine Katastrophe. Bei unserem Halbfinalspiel wurde uns der reguläre Führungstreffer aberkannt und somit wurde uns das erreichen des Finales erschwert, um nicht zu sagen verbaut. Dann gab es einen sieben Meter, der zu vertreten war, jedoch wollte der Schiedsrichter ihn aus vier Metern ausführen lassen. Da war das entsetzten in der Halle schon sehr groß. Außerdem wurden zwanzig Minuten gebraucht um die Halbfinalpaarungen zu errechnen. Als die Paarungen dann verkündet wurden, schaffte man es nicht einmal uns zu nennen, sondern den Gruppenletzten. Nach der Pokalübergabe wollten wir dann nur noch schnell Duschen und zurück in unser Domizil. Aber leider waren die Duschen scheiß kalt und nur ein Teil der hartgesottenen ließ diese Tortour über sich ergehen. Das war schon echt geil! Ich könnte jetzt noch weiter aufzählen, aber wir wollen es mal nicht übertreiben.

 

Etwas positives gab es an der Organisation auch noch. Wir stellten fest das wir den Alkoholgehalt bei den Longdrinks selber bestimmen durften. Also Daumen hoch für diese Glanzleistung.

 

Spielerisch war es für uns ein Turnier mit Licht und Schatten, bei dem wir am Schluß verdient einen Pokal mit nach Hause nahmen (...schon wieder so ein Riesen Pott!) Das Highlight des Turniers war natürlich der spontane Turnierbesuch von Sportopa (Teamchef) der mit seinen Töchtern vorbeischaute. Das war eine super Aktion, wenn man überlegt das Opa extra für uns so einen langen Weg in Kauf nimmt. Dafür noch mal vielen Dank.

 

 

 



 

 

 

 

Paul Wollweber – Cup in Gütersloh

 

12./13.01.2002

 

 

Das neue Spieljahr begann für uns schneller als es eigentlich geplant war. Durch einen Eintrag in unser Gästebuch wurden wir auf ein Turnier für Fanclubs aufmerksam, welches jedes Jahr in Gütersloh stattfindet. In diesem Eintrag wurde uns nahegelegt doch auch mal bei diesem Turnier anzutreten. Zwar erhielten wir diesen Nachricht erst ungefähr eine Woche vor Turnierstart, doch wurde dadurch unser Interesse geweckt. Wir waren ja immer schon geil auf Turniere!

 

Nur war es diesmal nicht ganz so einfach wie sich das bisher angehört hat. Leider wurde keine Kontaktadresse zu unserem Gästebucheintrag  hinterlassen. Doch zum Glück hatten wir gehört das eine Mannschaft, die auch in Werl mitgespielt hatte, in Gütersloh an den Start ging. Diese Mannschaft waren die Pandoras – Gesellen, ein bunt gemischter Haufen von Wattenscheid Fans, von denen wir wiederum die Adresse besaßen. So ergatterten wir per e-mail noch die Nummer von Maik Kahmen, dem Organisator des Turniers. Dirk rief dann drei Tage vor Beginn des Turniers bei Maik durch, um anzufragen ob wir noch eine Chance hätten am kommenden Wochenende dabei zu sein. Zu diesem Zeitpunkt konnte Maik leider noch keine Zusage geben, aber unser Neugier wurde immer größer und wir wollten unbedingt dabei sein. Am nächsten Tag kam dann aber endlich die Zusage und somit hatten wir zwei Tage vor dem Turnier die „license to play“.

 

Nachdem allen MADDOGS kurzfristig die frohe Botschaft übermittelt wurde, konnten wir zum Glück noch eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen. Trotz dem Ausfall von Captain Andre´, der sich bekanntlich in Werl schwerer verletzte und noch eine Weile fehlen wird, sah unser Team gar nicht so schlecht aus. Thomas kehrte in unsere Mannschaft zurück, nachdem er das letzte mal beim Zechcup für uns aktiv war, und sollte noch unter Beweis stellen wie wichtig er für uns in der Halle ist. Jedoch konnte sein Bruder Michael („Mima“) nicht, da er das Wochenende schon fest verplant hatte. Ebenfalls mal wieder dabei war unser Experte Pascal, der aber erst zum zweiten Spiel auflaufen konnte. Ansonsten stand unser Team wie immer (...die alten Hasen halt!!). Teamchef – Gott Willi gab uns zu allem Glück auch noch die Ehre seiner Anwesenheit und somit standen wir vor einer recht guten Ausgangsposition.

 

 

Statistik des 22. Turniers am 12.& 13.01.2002 in Gütersloh

 

 

Unsere Mannschaft:     Tobias Klösener

                                      Sebastian Hiebing

                                      Frank Weber

                                      David Pröger

                                      Thomas Schubert

                                      Pascal Mewing

                                      Christian Pfeil

                                      Dirk Wiedemann

 

 

Vorrunde:

 

1. Spiel:      MADDOGS – Fanatics Rheine                 4:1

 

                                   Tore:   T. Schubert (2x)

                                               Pfeil

                                               Hiebing

 

Spielbericht:       Das erste Spiel des Tages lief von Anfang an sehr gut für uns. Wir beherzigten mal wieder Sportopas Offensivtaktik, die uns schon in Werl zu guten Leistungen verholfen hatte. Da ließ das erste Tor auch nicht lange auf sich warten. Thomas der verlorene Sohn schoß das 1:0 und brachte uns damit auf die Siegerstraße. Wir gerieten zwar noch ein wenig ins Stocken weil Hiebing einen neun Meter verursachte und der Gegner sich dieses Geschenk nicht entgehen ließ, aber wir waren nicht so leicht unter zu kriegen. Wir entwickelten anschließenden einen enormen Druck auf den Gegner der auch prompt zum 2:1 durch Pfeil führte. Ab da ließ der Gegner immer stärker nach und wir kamen endlich zu unserem Spiel. Der vorentscheidende Treffer gelang Hiebing (Hipsle !!), dem alten Kämpfer, bevor Thomas mit seinem zweiten Treffer den Sack endgültig zu machte. Ansonsten war es ein faires Spiel indem es auf beiden Seiten noch zu jeweils einem Pfostentreffer kam.

 

 

 

2. Spiel:     MADDOGS – Venjakob                             5:3

                                  

                                   Tore:   T. Schubert (4x)

                                               Pfeil

 

Spielbericht:       In diesem Spiel trafen wir auf zwei alte bekannte. Als erstes gilt es natürlich Andre` zu erwähnen, der es sich jeden Donnerstag antut mit uns zu trainieren. Ein Wunder das er überhaupt gespielt hat, schließlich hat ihm Willi (...Sportopa!!) gedroht nie wieder zum Training kommen zu dürfen (...aber wer nimmt Opas Aussagen schon ernst!). Außerdem spielte noch Hans Grundmann, Verteidigercrack vom FC Gütersloh 2000 mit, der endlich mal seine gute Technik zeigen konnte. Aber jetzt mal zum Spielgeschehen. Das Spiel ging sofort mit einem hohem Tempo und großem Einsatz los, was auch die vielen Torchancen bestätigten. Das erste Tor erzielte die Betriebsmannschaft der Firma Venjakob in Person von Hans Grundmann (...der hat sogar einen guten Schuß!!). Aber dies ließen wir nicht lange auf uns sitzen. Wir erspielten uns in den nächsten Minuten schöne Möglichkeiten und machten dazu noch die nötigen Tore. Ganze drei Buden um genau zu sein und allesamt erzielte Thomas, der richtig aufzublühen schien. Besonders das letzte Tor hatte es allen angetan. Den Ball streichelte er förmlich ins Tor, als er frei vorm Schlußmann noch mal mit der Sohle über den Ball glitt und ihn locker rein schob. Nach diesen glanzvollen Minuten hatten wir ganz schön zu kämpfen, da Venjakob voll aufdrehte (...Andre` natürlich nicht, der war abgemeldet!). Das Match drohte schon wieder zu kippen, weil Hans das zwischenzeitliche 3:2 erzielte und kurz danach sogar noch der Ausgleich viel. Aber wir rissen das Ruder noch mal an uns und machten in der Schlußphase mit dem 4:3 durch Pfeil und dem 5:3, welches erneut Thomas erzielte, alles klar.

 

 

 

3. Spiel:     MADDOGS – FCG Freundeskreis             4:3

 

                                   Tore:   Hiebing (3x)

                                               Wiedemann

 

Spielbericht:       Das dritte Spiel des Tages sollte für uns richtungsweisend sein, da wir mit einem Sieg die Zwischenrunde erreichen konnten. Also nahmen wir uns sehr viel vor und spielten von Anfang an druckvoll nach vorne. Nur machten uns die Jungs vom Freundeskreis das Leben in den ersten Minuten sehr schwer und nutzten unsere Fehler sofort zu zwei Toren. Da lagen wir also schon wieder zurück. Aber das sollte uns mal wieder nichts aus machen und wir fingen an das Spiel noch zu drehen. Zwar vergab Pfeil eine hundertprozentige, aber dafür gelangen Hiebing zwei Tore die die Partie wieder offener gestalten sollten. Da stand wieder alles auf Messers schneide. Besonders tragisch war der verschossene Neunmeter, den wir nach einem Foul an Frank bekamen. Diesen schob Pfeil leider rechts unten am Tor vorbei. Die Ecke paßte und zudem sprang der Schlußmann auch noch in die andere Richtung. Aber was solls, schließlich hätte das jedem passieren können. Kurz danach kassierten wir dann wieder einen Treffer und es stand 2:3. Es ging hin und her und noch nichts war entschieden. Wir kamen wieder zurück ins Spiel, nachdem unser „Hipsle Dreierpack“ seinen dritten Treffer markierte. Ein absolut sehenswerte Partie für die Zuschauer war es auf jeden Fall. Kurz vor Ende gelang Dirk dann noch das entscheidende Tor der Begegnung, nachdem er den Ball volley in den rechten Winkel schoß. Damit war unser weiterkommen beschlossene Sache, da wir diese knappe Führung über die Zeit bringen konnten.  

 

 

 

4. Spiel:     MADDOGS – Pandoras Gesellen              8:1

 

                                   Tore:   T. Schubert (3x)

                                               Pfeil

                                               Hiebing

                                               Mewing

                                               Wiedemann

                                               Weber

 

Spielbericht:       Im letzten Spiel der Vorrunde ging es eigentlich nur noch um die Höhe des Ergebnisses, da wir diesen Gegner in den ersten Spielen nicht sehr stark gesehen hatten. Aber wir taten uns in der Favoritenrolle zu Beginn sehr schwer und es hätte leicht wieder mit einem Rückstand anfangen können. Doch nach ein paar Minuten hatten wir uns gefangen und wir konzentrierten uns wieder auf unsere Stärken. Wir ließen den Ball und Gegner laufen und fingen an Tore zu schießen. Unter anderem trug sich Thomas ganze drei mal in die Liste der Torschützen ein. Außerdem trafen noch Pfeil, Pascal und Frank nach schön heraus gespielten Spielzügen. Zudem waren auch noch Hipsle und Dirk erfolgreich in einem Spiel, dass äußerst Fair und in einer lockeren Atmosphäre stattfand. Zudem kämpften die Pandoras Gesellen trotz der vielen Gegentore noch vorbildlich. Den Ehrentreffer erzielte der stärkste Spieler des Gegners, der den Ball eiskalt an Klösi vorbei schob. Fast hätte Klöschen den Ball gehabt, doch dann besinnte er sich wieder auf seine alten Schwächen. Der jüngste Kicker der Gesellen verpaßte uns den einzigen Gegentreffer in dieser Partie und wurde nach Abschluß der Vorrunde zum besten Spieler des Turniers gewählt. Herzlichen Glückwunsch Dominik zu dieser Auszeichnung und bis zum nächsten Jahr.

 

 

 

 

Zwischenbilanz:

 

Wir waren wirklich verdammt stark in dieser Vorrunde und wir hatten zudem den erfolgreichsten Torschützen in unseren Reihen. Thomas avancierte mit seinen Neun Treffern zum entscheidenden Spieler für unsere Mannschaft. Es war schon verrückt wie stark er aufspielte und fast jede Chance nutzte. Zudem gewannen wir vier Spiele in Folge, was für unsere Verhältnisse schon eine echte Serie für die Ewigkeit bedeutete. Mit einer absolut Souveränen Leistung zogen wir in die Zwischenrunde ein und erzielten dabei ganze 21 Tore und kassierten nur 8. Was für eine Marke!! Wir mußten einfach mal wieder verlieren, da es so nicht weiter gehen konnte. Doch am Abend feierten wir diesen gelungenen Tag erst einmal auf der Playersnight.

 

 

 

Sonderbericht: Playersnight im Brauhaus Gütersloh

 

 

Am Abend fand dann die Playersnight im Gütersloher Brauhaus statt, bei der sich alle ein bischen besser kennen lernen konnten. Schließlich waren sogar Mannschaften aus Leipzig, Offenbach und Mönchengladbach anwesend und noch ein Haufen anderer Leute, die es ein wenig weiter hatten als bis nach Rietberg. Wir kamen natürlich auch mit einem Großteil der Mannschaft und der Stellvertreterin unseres Fanclubs (Annika) um unseren bisherigen Erfolg zu feiern. Selbstverständlich wurde auch mit anderen Hobbyfußballgenossen geplaudert und das ein oder andere Bierchen (Feiglingchen!) getrunken. Besonders nett haben wir uns mit den Pandoras – Gesellen unterhalten. Ein Wattenscheid Fanclub, der aus allen teilen Deutschlands zusammengewürfelt wurde. Hiebing war auch gleich so frei und verschenkte Davids MADDOGS – Schal an einen der Gesellen, um weitere Fans zu werben. Auf jeden Fall haben wir uns mit den Pandoras Gesellen gut verstanden und auch getrunken. Maurice von den Gesellen kann dies bestimmt bestätigen, nachdem wir aus dem Trostpokal einen optimalen Bierkrug gemacht hatten. Ein Highlight des Abends sollte die Bauchtänzerin sein, doch irgendwie war das nicht wirklich sehr gelungen. Nicht nur das sie sich nicht ausziehen wollte, sie mußte sich auch noch mit einem gläubigen Moslem auseinandersetzen, der sich wohl ein wenig verarscht fühlte als es ums Beten ging. Aber immerhin hat Hiebing, die alte Partykanone, eine Runde mit ihr getanzt und den MADDOGS – Schal um sie geschlungen. Nette Bekanntschaften gab es jedenfalls genug. Auch sehr cool war Coach Günni, der Trainer des Offenbacher Fanclubs, der total die Sau raus lies und echte Partylaune verbreitete. Den besten Spruch des Abends riß aber Thomas, unser Goalgetter bei diesem Turnier. Thomas und Hiebing, die beiden Chaoten lernten beim Feiglingtrinken ein Mädel kennen, die erst einmal ihre Rekordmarke verkündete. Sie sagte sie hätte an einem Abend 26 davon gehabt. Darauf Thomas:,, Wie? Du hattest an einem Abend 26 Kerle!!!“ Da gab es natürlich kein halten mehr und wir lagen vor lachen fast am Boden. Sie meinte natürlich 26 Feiglinge (....aber man weiß ja nie genau!!). Natürlich nennen wir aus Datenschutzgründen keinen Namen. Jedenfalls schaffte es das Mädel an diesem Abend auch noch einen Kreislaufzusammenbruch zu bekommen. Wie wir am nächsten Tag erfuhren war das schon ihr Vierter (...bestimmt auch ein neuer Rekord!!). Aber es war schon witzig mit ihr, da wir auf jeden Fall unseren Spaß hatten. Den Abend ließen wir dann bei den Pandoras – Gesellen, hinten links an der Theke, gegen zwei Uhr ausklingen, da wir am nächsten Tag ja wenigstens ein bisschen fit sein wollten. 

 

 

 

 

Die Endrunde

 

 

Nach ein paar Stunden schlaf und einer gelungenen Playersnight machten wir uns wieder auf nach Gütersloh, um in alter Besetzung einen der größeren Pokale zu gewinnen.

 

 

5. Spiel:     MADDOGS – Lokalpatrioten                    3:1

 

                                   Tore:   Pfeil

                                               Wiedemann

                                               T. Schubert

 

Spielbericht:       Im ersten Spiel der Zwischenrunde hatten wir es mit den Lokalpatrioten des FCG zu tun. Wir taten uns in der Anfangsphase sehr schwer und brauchten erst unsere Zeit bis wir das Spiel dominierten. Das 1:0 für uns fiel praktisch aus heiterem Himmel, nachdem Dirk den Ball herein zog und Pfeil mit einem Hechtsprung das Filz über die Linie drückte. Danach gelang den Patrioten noch das 1:1 durch einen Distanzschuß. Aber ab da diktierten wir das Geschehen und machten durch Dirk das 2:1 nach wilder Stocherei im Strafraum. Unser Goalgetter Thomas eröffnete mit seinem 3:1 dann noch den Kampf um die Torjägerkrone, bei der er mittlerweile 10 Treffer zusammen hatte. Klösi sicherte uns dann noch den zwei Tore Vorsprung, nachdem er einige Bälle glänzend Parierte.               

 

6. Spiel:     MADDOGS – Tippe 07                              0:3

 

                                   Tore:   Fehlanzeige

 

Spielbericht:       Das Spiel gegen den Titelverteidiger sollte für uns wie ein echter Alptraum werden. Nach gerade mal vier gespielten Sekunden vertendelten wir den Ball in unseren eigenen Reihen und kassierten sofort den Rückstand. Dieser schock saß natürlich tief. Zwar hatten wir noch eine lange Spielzeit vor uns, doch irgendwie war uns anzumerken das wir uns diesmal nicht mehr aufraffen würden. Zwar kamen wir zu guten Möglichkeiten durch Pfeil, der den Pfosten zerschießen wollte, und auch Frank und Thomas hatten riesen Dinger auf dem Fuß. Aber irgendwie verließ uns das Glück zum ersten mal bei diesem Turnier, wo wir bisher fast alle Chancen nutzten. So fielen dann noch zwei Treffer für die Bielefelder, die wirklich clever agierten und uns in den entscheidenden Minuten einen rein getan haben. Somit war für uns die Teilnahme am Finale abgehakt, da sich Tippe diesen Vorsprung wohl nicht mehr nehmen lassen würde.   

 

7. Spiel:     MADDOGS – OWL Kickers                      5:1

 

                                   Tore:   T. Schubert (2x)

                                               Pfeil

                                               Wiedemann

                                               Weber

 

Spielbericht:       Gegen die OWL Kicker wollten wir dann wieder unsere bessere Seite zeigen, in diesem letzten Gruppenspiel. Zwar brauchten wir wieder eine gewisse Anlaufzeit, doch diese sollte sich bezahlt machen. Thomas tat erst einmal wieder was für sein Torkonto und brachte uns mit 1:0 in Führung. Kurz danach folgte Pfeils 2:0, welches er selber als Sonntagsschuß betitelte. Dafür war es aber ein wunderschöner Sonntagstreffer. Das Spiel verlief dann doch recht locker für uns, obwohl Klösi auch noch einige Dinger raus holen mußte. Mit dem dritten Treffer schraubte Thomas, „El Fenomeno“ (...so ähnlich heißt diese Bezeichnung mit der Ronaldo auch ganz gern mal betitelt wird, glaube ich !!) seine Quote ordentlich nach oben. Beim 4:0 durfte Dirk mal wieder ran nachdem er einen parierten Ball im Nachschuß locker über die Linie drückte. Danach erhielten wir noch einmal einen kleinen Dämpfer mit dem 4:1, aber wen störte das schon. Den Schlußpunkt setzte dann Frank, eiskalt mit unserem fünften Tor, nachdem Dirk ihm den Ball zu spielte. Wir gewannen am Ende dann doch sehr deutlich, trotz einiger Probleme. Was wir dann nach Spielschluß erfuhren, war die Tatsache das uns nur 2 Tore von der Finalteilnahme trennten, da Tippe 07 das letzte Spiel noch verlor. Ärgerlich aber wir waren bisher sehr zufrieden mit unserer Leistung.

 

 

Spiel um Platz 3:

 

8. Spiel:     MADDOGS – FCG Freundeskreis             4:4    0:3 i.E

 

                                   Tore:   T. Schubert (3x)

                                               König David!!!!!!!!!   (Pröger)

 

Spielbericht:       Das letzte Spiel des Tages sollte entscheiden wie groß unser Pokal jetzt wirklich werden sollte. Um dies herauszufinden mußten wir gegen unsere alten Bekannten vom FCG Freundeskreis ran, mit denen wir schon vor dem Spiel ordentlich rumgeflachst hatten. Hiebing verwettete diesmal seinen eigenen Schal mit einem der Gegner, der beim Torerfolg seinen MADDOGS – Schal bekommen sollte. Es ging aber auch noch um eine zusätzliche Trophäe, die Thomas gewinnen konnte, wenn sein Konkurrent aus den Reihen des Gegners nicht mehr Treffen würde. Thomas lag momentan im Kampf um die Torjägerkanone mit einem Tor vor. Also stand trotz allem Spaß noch eine ganze Menge auf dem Spiel. Im Spiel selbst ging es sofort heiß her und es entwickelte sich von Anfang an ein offener Schlagabtausch, der die Zuschauer bis zum Schluß mitreißen sollte. Das erste Tor erzielte Hiebings Spezi, der nach ungefähr einer Minute schon unseren Schal gewann (...ein schlechtes Omen?). Aber wir schlugen zurück und Thomas machte das 1:1 und kurz darauf sogar das 2:1, was ihm zu diesem Zeitpunkt schon die Torjägerkanone garantieren sollte. Doch dieses faire, aber kampfbetonte Spiel sollte noch für einige Herzrhythmusstörungen sorgen. Der Freundeskreis kam unter dem Jubel seiner großen Schar von Fans zum 2:2 und machte uns erneut das Leben sehr schwer. Wir konterten dann aber im Gegenzug zum 3:2 und unser König David wurde beim Torjubel fast erdrückt. Bekanntlich ist das ja nicht so einfach, doch Tore vom König sind halt was ganz besonderes. Als dann Thomas noch das 4:2 erzielte und wir am Drücker blieben fühlten wir uns schon wie der Sieger. Besonders tragisch war unsere doppelte hundertprozentige die wir zur Vorentscheidung vergaben. Dirk ging auf den gegnerischen Torwart und der schoß ihm genau an sein Bein und von da aus sprang das Filz an den Innenpfosten. Doch das Mistding ging nicht rein, sondern sprang aus dem Tor heraus in Richtung Seitenaus. Aber die Szene war noch nicht vorbei. Dirk erkämpfte sich noch einmal den Ball und brachte ihn in die Mitte, wo er sich nur noch zwei Meter vor dem freiem Tor befand. Frank und einer der Gegner hechteten noch in den Ball doch er streifte um Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Das gab es einfach nicht!! In der Folgezeit mußten wir noch zwei Gegentreffer hinnehmen und wir waren am Boden. Die Halle kochte in diesem umkämpften Spiel, daß keiner verlieren wollte. Kurz vor dem Abpfiff schoß Frank den Ball dann noch an den Pfosten und die Tragik des gesamten Spiels spiegelte sich in diesem Schuß wieder. So mußten wir uns mit dem Neunmeterschießen zufrieden geben, nachdem wir es selbst in der Hand hatten.

 

Elfmeterschießen:

 

1. Schütze:          Dirk schießt halb hoch in die linke Ecke, doch dort hechtete auch der Torwart hin. Verschossen.

 

0:1              Der Gegner ließ Klösi keine Chance und verwandelte sicher.

 

2. Schütze:          Pascal tritt an und der Torwart hält auch diesen Ball. Damit war schon fast alles gelaufen, wenn nicht noch ein Wunder passieren würde.

 

0:2             Wieder keine Abwehrmöglichkeit und dadurch das zweite Gegentor.        

 

3. Schütze:          Pfeil verschießt ebenso wie seine anderen Mannschaftskammeraden und untermauert damit unser konstantes Scheitern am starken Schlußmann. An dem konnte man auch gar nicht vorbei Schießen!!

 

0:3              Mit dem Dritten verwandelten Neunmeter machte der Freundeskreis dann alles klar und nahm als glücklicher Sieger den 3. Platz mit nach Hause.

                  

                                              

Gesamtfazit:

 

Ein Wahnsinns Turnier was wir an diesem Wochenende gespielt hatten. Besser hätte es kaum noch laufen können. Auch wenn der 3. Platz zum greifen nah war. Doch das hatten wir uns selbst zuzuschreiben. Solch eine Führung hätte man nicht mehr verspielen dürfen. Aber der FCG Freundeskreis war auch ein würdiger Sieger, schließlich hatten sie sich toll ran gekämpft und dann im Neunmeterschießen alles klar gemacht. Der Held stand im Tor des Freundeskreises der all unsere Versuche gnadenlos entschärfte (...der Brocken im Tor!). Wir schleppten aber trotzdem einen schönen Pokal für den vierten Platz nach Hause.

 

Überragender Spieler in unseren Reihen war mit Abstand Thomas, der es fertig brachte in nur acht Spielen fünfzehn Tore zu erzielen. Respekt!! Natürlich hatte dies zur Folge das wir noch einen Pokal mit nach Hause nehmen mußten. Einen wunderschönen Pokal für unseren Goalgetter, der absolut überirdisch spielte. Wenn das der Rudi gesehen hätte, wie unser Thommy den Torleuten die Bälle um die Ohren gehauen hat. Dazu noch ein paar wirklich schöne Zockertore, die den ein oder anderen zum nachmachen anregten. Super Turnier vom Thomas!!!

 

Aber auch alle anderen MADDOGS zeigten sich in guter Verfassung, auch wenn es mal ein paar Kreislaufprobleme gab. Kein Wunder nach einem partymäßigem Fußballwochenende. Wir hatten jedenfalls alle unseren Spaß.

 

Zum Turnier allgemein muß man sagen das es eine absolut gelungene Veranstaltung war die Maik Kahmen da organisiert hatte. Noch mal besten Dank für dieses Turnier. Nebenbei lernte man auch noch nette Leute kennen, die genau die selbe Auffassung vom Hobbyfußball hatten wie wir und mit denen man super Feiern konnte. Unter anderem meinen wir damit die Pandoras Gesellen mit denen wir wirklich viel Spaß hatten. Aber auch die anderen Mannschaften waren bei diesem Turnier gut aufgehoben. Ein sehr faires Turnier mit einer familiären Atmosphäre. So etwas gibt es nicht oft.